#foodblogbilanz 2015

31 Dez 2015

Ihr Lieben, in wenigen Stunden ist das Jahr vorbei und wir starten in ein neues. Bevor es aber soweit ist – wir den Countdown runter zählen und ich mit meinem Gaumenpoet (ganz nach Österreichischer Tradition) ins neue Jahr „Wiener Walzer-tänzle“, möchte ich heute noch kurz mit euch auf meine ersten Schritte als Foodbloggerin zurückblicken. Die liebe Sina von Giftigblonde hat mich eingeladen zur #foodblogbilanz 2015 und mir folgende Fragen gestellt:

1. Was war 2015 dein erfolgreichster Blogartikel?
Ich muss gestehen, dass ich darüber selber ein Wenig verwundert war… Das bis jetzt beliebteste Rezept ist mein buntes Ratatouille aus dem Ofen.

Ratatouille

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?
Das ist natürlich das Himbeersalz, denn es war das allererste Rezept das ich hier am 5. April verbloggt habe. Der Hüttenkäsesalat, der meine erster Gastbeitrag bei der lieben Janke von Jankessoulfood war und die Gemüsequiche, weil mir so viele Leser Bilder ihrer nachgemachten Quiche zugesendet haben.

Himbeersalz

Hüttenkäse-Salat

Gemüsequiche

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?
Da kann ich mich unmöglich auf nur drei Rezepte festlegen! Es gibt so viele wundervolle Foodblogger und jeder davon war auf irgendeine Art und Weise eine Inspirationsquelle.

4. Welches der Rezepte, die du 2015 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?
Das ist eine ziemlich schwierige Frage, da ich viel zu gerne immer wieder neue Köstlichkeiten entdecke und koche, aber am öftesten hab ich wohl den selbstgemachten Joghurt zubereitet.

Joghurt

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2015 beschäftigt? Und hast du es gelöst?
Puh… Da gab es vor allem in den ersten Monaten so einige Probleme mit meinem Blog, da ich bis dato noch nie etwas mit all dem Technischen Kram, Template Anpassungen und WordPress zu tun hatte. Es ist zwar noch lange nicht alles so wie ich es mir vorstelle, aber schön langsam wird’s und ich finde mich schon um einiges besser zurecht, als noch vor einigen Monaten. :o)

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?
Das war zum einen das Pilz Quinotto mit frischen Heidelbeeren, die Marillenknödel mit Lavendelzucker und Sizilianischer Zitronensalat, der es bis jetzt leider noch nicht auf den Blog geschafft hat.

Pilz - Quinotto

Marillenknödel mit Lavendelzucker

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?
Öhm..Siehe Frage 5! Ich hab noch nicht herausgefunden wie oder wo ich das ansehen kann. 😀

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2016?
Ich wäre schon dankbar, wenn alles so bleibt wie es ist. Ich möchte mich aber natürlich auch weiterentwickeln, mich in vielerlei Hinsicht verbessern und freue mich schon darauf auch im neuen Jahr wieder viel neues dazulernen zu dürfen.

Und jetzt ist es an der Zeit DANKE zu sagen! Ich möchte mich an dieser Stelle bei jedem einzelnen von euch von ganzem Herzen bedanken. Ihr habt mir durch eure lieben Kommentare, E-Mails, Likes und Bilder nicht nur immer wieder den Tag versüsst, sondern das vergangene Jahr für mich zu einem ganz besondern gemacht. Danke, dass ihr meine ersten Schritte als Foodbloggerin verfolgt habt und mit mir gegangen seid! Ich würde mich freuen, wenn wir uns auch im neuen Jahr ganz oft hier treffen! Bevor ich jetzt aber endgültig sentimental werde, gibts heute zur Abwechslung mal nix zu essen und ein Rezept in Form meines Lieblingsgedichts für euch….

Wünsche zum neuen Jahr
Zutaten
  1. Liebe
  2. Güte
  3. Wahrheit
  4. Frieden
  5. Kraft
  6. Mut
  7. (Davon so viel wie möglich!)
Zubereitung
  1. Ein bisschen mehr Friede und weniger Streit
  2. Ein bisschen mehr Güte und weniger Neid
  3. Ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass
  4. Ein bisschen mehr Wahrheit – das wäre was
  5. Statt so viel Unrast ein bisschen mehr Ruh
  6. Statt immer nur Ich ein bisschen mehr Du
  7. Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut
  8. Und Kraft zum Handeln – das wäre gut
  9. In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht
  10. Kein quälend Verlangen, ein bisschen Verzicht
  11. Und viel mehr Blumen, solange es geht
  12. Nicht erst an Gräbern – da blühn sie zu spät
  13. Ziel sei der Friede des Herzens
  14. Besseres weiß ich nicht
  15. Peter Rosegger, 1843-1918
Gaumenpoesie http://gaumenpoesie.com/

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neues Jahr!
Ganz viele wundervolle Momente und natürlich viel, viel Gesundheit!

Alles Walzer! 🙂

Spitzbuben

17 Dez 2015

Puh… Nur mehr 1 Woche, dann kommt schon das Christkind und ich hab es bis jetzt gerade mal geschafft ein Kekserl Rezept zu verbloggen. Schande über mich! Das gehört aber ganz, ganz schnell geändert und deshalb hol ich heute ein paar mordsleckere Spitzbuben für euch aus meiner Kekserldose. Ich mein natürlich die Plätzchen, echte Spitzbuben würden wohl eher schlecht in die Keksdose passen! :o)

Spitzbuben Kekse

Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen, dass es hier in letzte Zeit so still war? Ich hab schon ein richtig schlechtes Gewissen! Ich war aber auch nicht ganz untätig und hab bereits einige Sorten Kekserl gebacken. Ganz traditionell hab ich (wie alle Jahre) natürlich auch ein Blech voll Plätzchen total verbrannt, die nicht mal mehr Hündin Rosa fressen wollte! Was solls, es ist eben noch kein Meister vom Himmel gefallen! :o) Hattet ihr bis jetzt eine tolle Vorweihnachtszeit? Mein Dezember hat in diesem Jahr ganz besonders für mich begonnen, denn am Morgen des 1. Dezembers wurde ich von meiner Mama überrascht, die mit brennender Kerze und « Happy Birthday » singend vor meiner Haustür stand und extra für mich die 11 Stunden Zugfahrt auf sich genommen hat. Hach… bei so einer schönen Geburtstagsüberraschung wird auch ein grosses Mädchen ganz schnell wieder zu einem kleinen und ich hatte mehr als nur Pipi in den Augen! (Ein Freudenwasserfall triffts wohl eher!) Ich hoffe ihr könnt verstehen, dass ich diese viel zu rare Zeit in vollen Zügen mit meiner Mama genossen habe? Jetzt bin ich aber wieder ganz für euch da und möchte euch heute den Tag mit diesem gelingsicheren Spitzbuben Rezept versüssen. Probiert es einfach aus und lasst es euch schmecken!

An die Plätzchen!
Fertig!
Knusper!

Spitzbuben Kekse

 

Spitzbuben
Zutaten
  1. 300 g Mehl
  2. 100 g gemahlene Mandeln
  3. 150 g Puderzucker
  4. 200 g Butter
  5. 1 Ei
  6. 1 Prise Salz
  7. 1 Packerl Vanillezucker
  8. Abrieb einer halben Bio Zitrone
  9. 1 EL Rum (bei Bedarf)
  10. 200 g Himbeergelee (oder eine andere Sorte)
Zubereitung
  1. Zuerst das Mehl mit Puderzucker, Vanillezucker und dem Salz verrühren.
  2. Den Zitronenabrieb, die Butter und das Ei dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Nach Ende der Ruhephase den Teig aus dem Kühlschrank holen, nochmal durchkneten und gleichmässig zu einem Rechteck ausrollen.
  4. Nun könnt ihr mit einem runden Ausstecher Kekse ausstechen. Dabei zusätzlich in jedes zweite Plätzchen kleine Löcher, Sterne oder Herzen stechen und alle ausgestochenen Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
  5. Den Backofen auf ca. 180 c° Ober/Unterhitze vorheizen und die Plätzchen ca. 10-14 Minuten backen. Die Kekse sollen nicht zu dunkel werden!
  6. In der Zwischenzeit das Himbeergelee mit dem Rum verrühren und leicht erhitzen.
  7. Nach Ende der Backzeit das Gelee auf die noch warmen Kekse ohne Loch streichen, mit einem ausgestanzten Kekschen bedecken und fest andrücken.
  8. Die fertig ausgekühlten Spitzbuben mit Puderzucker bestreuen und schmecken lassen!
Gaumenpoesie http://gaumenpoesie.com/

Frohe Weihnachten!

Rezeptquelle: Springlane

Zimtstern-Bäumchen

02 Dez 2015

Es Weihnachtet… Überall glitzert und funkelt es und im Hause Gaumenpoesie schwebt zur Zeit ein herrlicher Kekskerlduft durch die Räume. Das Ganze wird dann natürlich noch mit „Last Christmas“ musikalisch daueruntermalt, eh klar! :o) Wenn es um Weihnachten geht, werd ich jedes Jahr aufs neue zum Kleinkind. Während andere gerade mal ihre verstaubte Halloween Deko bei Seite räumen, geh ich meistens schon in die Vollen und könnte mit meiner hart ersammelten Weihnachtsdeko, jedem Ikea die Weihnachtsstirn bieten. Da werden im ganzen Haus Kerzen, Weihnachtsmänner, Engerln, Christbaumkugeln und Lichterketten verteilt und    ja, meistens wird sogar der Hund dekoriert! 🙂 Fürs richtige Weihnachtsfeeling darf eine Sache da natürlich NIE fehlen!Adventskalender Banner

Ganz egal wie alt ich bin, aus dem Adventskalenderalter werd ich wohl vermutlich nie hinauswachsen. Der lieben Nadine von Sweet Pie geht es da wohl genauso und sie hat sich für die diesjährige Weihnachtszeit einen ganz besonderen virtuellen Adventskalender ausgedacht. Im Sweet Pie Adventskalender gibts nämlich gleich mehrere Überraschungen. Hinter jedem Türchen befinden sich nicht nur tolle Rezepte verschiedender Foodblogger, sondern mit ein bisschen Glück könnt ihr bei Nadine auch noch zusätzlich jede Woche ein Weihnachtspakerl gewinnen. Seht euch also die einzelnen Beiträge immer genau an, sie geben euch einen Hinweis auf das von Nadine gesuchte Lösungswort! 😉

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich früher immer auf den Adventskalender gefreut habe. Am Morgen des 1. Dezember durfte ich nämlich nicht nur das erste Türchen öffnen, sondern auch einige Geburtstagsgeschenke öffnen, in denen sich mein geliebter Ballettkram befand. Kein schlechter Start in die Adventszeit, oder!? 🙂 Bevor ich euch jetzt aber weiter mit meinen persönlichen Weihnachtsgeschichten langweile, möchte ich euch nicht länger auf die Folter spannen….

»Türchen 2 öffne dich!«

Zimtstern-Bäumchen 1

»O Keksebaum, o Keksebaum,
du zuckersüßer Zimtsterntraum!«

Zimtstern-Bäumchen 2

Ihr könnt froh sein, dass ihr mich gerade nicht wirklich singen hört, aber beim Anblick dieser zuckersüssen Zimtsternbäumchen darf man doch auch mal alte Weihnachtsklassiker neu interpretieren, oder? Heute möchte ich euch diese ganz besonderen Zimtsterne ans Herz legen, die sind nämlich nicht nur ein weihnachtlicher Keksgenuss, sondern ganz nebenbei auch noch eine wirklich hübsche Deko. Schon fast zu schade, um sich ein Zimtsternbäumchen zu gönnen…

Zimtstern-Bäumchen 3

Zimtstern-Bäumchen 4

Ich weiss ja nicht wie es euch so geht, aber jedes mal wenn ich einen Kekssteller vor mir stehen hab, plagt mich so ein bissi das schlechte Gewissen und ich frag mich, schon bevor ich die ersten Weihnachtsnaschereien verdrücke, ob ich mir noch weitere Plätzchen gönnen soll. Bei diesen Zimtsternen alles kein Problem.. Da hat man nämlich mit einem Kekserl gleich mehrere! Sehr schlau von mir, was!? :0) Die Zimtsterne hab ich in diesem Fall übrigens das erste Mal mit Royal Icing Pulver gemacht und sie erst nach dem backen glasiert. Ihr könnt sie aber natürlich auch mit einem herkömmlichen Zuckerguss aus Puderzucker und Eiweiß herstellen. Des weiteren benötigt ihr verschieden große Ausstecher und natürlich jede Menge Zuckerperlen! Zu Weihnachten darfs einfach mal kitschig sein und ausserdem wollen die Bäumchen ja auch geschmückt werden.

»Also ihr Lieben, lasst es euch schmecken und habt eine wundervolle und besinnliche Adventszeit!«

Zimtstern-Bäumchen
Zutaten
  1. 250g gesiebten Puderzucker
  2. Eiweiß von 3 mittleren Bio Eiern
  3. Salz
  4. 2 TL Zimt
  5. 350g gemahlene Mandeln
  6. 1 Packung Royal Icing Pulver
  7. etwas Wasser
  8. Alternativ 6-8 EL vom Eischnee für den Teig entnehmen.
Zubereitung
  1. Mit einem Mixer die Eiweiße, sowie eine Prise Salz dickflüssig aufschlagen und dabei den zuvor gesiebten Puderzucker nach und nach langsam einrieseln lassen.
  2. Den Zimt und die Mandeln mischen und beides unter den Eischnee heben.
  3. Nun den Teig ca. eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  4. Nachdem der Teig gut durchgekühlt ist, könnt ihr eure Arbeitsfläche mit etwas Puderzucker bestäuben.
  5. Den Teig ca. 1/2 cm dick ausrollen, verschieden grosse Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  6. Den Ofen auf 125c° Umluft vorheizen und die Sterne ca. 12-15 Minuten backen.
  7. Die fertigen Zimtsterne aus dem Ofen holen und gut auskühlen lassen.
  8. In der Zwischenzeit das Royal Icing mit ein wenig Wasser ca. 7 Minuten lange vermixen bis es die gewünschte Konsistenz hat.
  9. Nun die ausgekühlten Zimtsterne mit dem Zuckerguss oder dem zuvor entnommenen Eischnee glasieren, und etwas antrocknen lassen.
  10. Jetzt könnt ihr ein wenig Zuckerguss in die Mitte der bereits glasierten Zimtsterne tupfen und die Kekse nach Grösse aufeinander stapeln und nach Lust und Laune mit Perlen, Streuseln oder verschiedenem Zuckerdekor dekorieren.
  11. Die fertigen Sterne wieder gut trocknen lassen und natürlich einen sofort kosten! 🙂
Gaumenpoesie http://gaumenpoesie.com/