Rote-Bete-Couscous

07 Feb 2017

Da bin ich wieder! Ihr habt es ja bestimmt bemerkt, aber in letzter Zeit war es ziemlich still hier auf dem Blog. Ihr wisst ja wie das ist, wenn das Leben 1.0 so einiges von einem abverlangt und man seine Zeit einfach für wichtigere Dinge braucht… Dafür hab ich euch heute aber einen richtigen Knaller mitgebracht. Geschmacklich und farblich…..

Rote-Bete-Couscous 1

Ja, ich muss gestehen, in letzter Zeit musste nicht nur die Gaumenpoesie, sondern auch ich ein wenig kürzer treten. Ich hatte einfach weder die Zeit, noch aus gesundheitlichen Gründen die Kraft ewig lange in der Küche zu stehen und stundenlang den Kochlöffel zu schwingen. Da ich es aber natürlich doch nicht ganz bleiben lassen konnte und mir ja bekanntlich Tüten nicht in die Tüte kommen, musste es mal wieder schnell gehen. Wenig Zutaten, saisonal und trotzdem mordslecker….

Rote-Bete-Couscous 2

Und was soll ich sagen? Dieser Rote-Bete-Couscous hat uns so gut geschmeckt, dass ich ihn euch auf keinen Fall vorenthalten wollte. Ist die Farbe nicht der absolute Wahnsinn? Und wisst ihr was das Beste daran ist? Ihr braucht dafür gerade mal eine Handvoll Zutaten, der Rote-Bete-Couscous ist extrem schnell zubereitet und ihr könnt ihn zudem heiss und kalt genießen. Na wenn das mal nicht das perfekte Soulfood ist! Ausserdem kann so ein bisschen Farbe gegen Frostbeulen und Winterblues echt nicht schaden, oder?

Rote-Bete-Couscous 3

Falls ihr eurem Rote-Bete-Couscous übrigens noch das gewisse Extra verpassen wollt, dann rate ich euch dazu ihn unbedingt auch mal mit ein bisschen milden Salgam Suyu zu verfeinern – der in jedem Türkischen Laden erhältlich sein sollte. Der fermentierte rote Steckübensaft, der am ehesten mit Sauerkrautsaft zu vergleichen ist, wird in der Türkei gerne eiskalt genossen und zu Raki gereicht. Ihr könnt den sauer-salzigen Saft aber natürlich auch durch ein paar tropfen Himbeeressig ersetzen, oder ihn ganz weglassen – denn der Rote-Bete-Couscous bekommt durch die Zugabe einiger Spritzer Limettensaft auch so eine herrlich frische Note.

Na, habt ihr nun auch Lust auf ein knalliges Schüsselchen voll Rote-Bete Couscous bekommen? Dann schnappt euch ganz schnell ein Knöllchen des leckeren Wintergemüses, ein wenig Couscous und legt los! Falls ihr übrigens Rote-Beete genau so gerne mögt wie ich, dann solltet ihr auch unbedingt mal die Rote-Bete-Spätzle und mein Rote-Bete-Carpaccio probieren! Aber jetzt genug geschwärmt! Überzeugt euch einfach selbst und lasst es euch schmecken!

Rote-Bete-Couscous
Zutaten
  1. 250 g Rote Bete Knolle (gekocht)
  2. 150 g Couscous
  3. ca. 300 ml Wasser (Gemüsebrühe)
  4. Salz
  5. Pfeffer
  6. Minze
  7. 1 Bio Limette oder Zitrone
  8. 2 EL Salgam Suyu oder einige Spritzer Himbeeressig (Nach Belieben)
Zubereitung
  1. Die Rote Bete gründlich waschen und abtrockenen.
  2. Wasser in einem Topf zum kochen bringen, eine Prise Salz hinzufügen und die Rote Bete ca. 35 Minuten weich kochen.
  3. Die Rote Bete aus dem Kochtopf heben, kurz auskühlen lassen.
  4. Die Rote Bete mit Hilfe eines Gemüseschälers schälen und mit einem Messer in mundgerechte Stücke schneiden. Verwendet dabei am besten Einweghandschuhe, da die Rote Bete stark abfärbt.
  5. In einem zweiten Kochtopf das Wasser (Gemüsebrühe) mit einer Prise Salz zum kochen bringen und bei Seite stellen.
  6. Den Couscous einrieseln und zugedeckt laut Packungsanleitung (bei mir 10 Minuten) ziehen lassen.
  7. In der Zwischenzeit die Minze und die Limette gründlich waschen, die Limette in Spalten schneiden und die Minze grob mit einem Messer zerhacken.
  8. Die Rote Bete Stückchen, einige Spritzer Limettensaft, sowie die Minze unter den Couscous rühren, nach Belieben mit Salgam Suyu oder Himbeeressig verfeinern, nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und so lange alles unter einander rühren bis der Couscous einheitlich gefärbt ist.
  9. Den Couscous nochmal einige Minuten zugedeckt durchziehen lassen und nach Belieben warm oder kalt genießen.
  10. TIPP: Der Rote-Bete-Couscous schmeckt auch ganz toll mit Schafskäse, Erbsen oder Meerrettich.
Gaumenpoesie http://gaumenpoesie.com/

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schmeckt das Essen am besten.