Spitzbuben

17 Dez 2015

Puh… Nur mehr 1 Woche, dann kommt schon das Christkind und ich hab es bis jetzt gerade mal geschafft ein Kekserl Rezept zu verbloggen. Schande über mich! Das gehört aber ganz, ganz schnell geändert und deshalb hol ich heute ein paar mordsleckere Spitzbuben für euch aus meiner Kekserldose. Ich mein natürlich die Plätzchen, echte Spitzbuben würden wohl eher schlecht in die Keksdose passen! :o)

Spitzbuben Kekse

Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen, dass es hier in letzte Zeit so still war? Ich hab schon ein richtig schlechtes Gewissen! Ich war aber auch nicht ganz untätig und hab bereits einige Sorten Kekserl gebacken. Ganz traditionell hab ich (wie alle Jahre) natürlich auch ein Blech voll Plätzchen total verbrannt, die nicht mal mehr Hündin Rosa fressen wollte! Was solls, es ist eben noch kein Meister vom Himmel gefallen! :o) Hattet ihr bis jetzt eine tolle Vorweihnachtszeit? Mein Dezember hat in diesem Jahr ganz besonders für mich begonnen, denn am Morgen des 1. Dezembers wurde ich von meiner Mama überrascht, die mit brennender Kerze und « Happy Birthday » singend vor meiner Haustür stand und extra für mich die 11 Stunden Zugfahrt auf sich genommen hat. Hach… bei so einer schönen Geburtstagsüberraschung wird auch ein grosses Mädchen ganz schnell wieder zu einem kleinen und ich hatte mehr als nur Pipi in den Augen! (Ein Freudenwasserfall triffts wohl eher!) Ich hoffe ihr könnt verstehen, dass ich diese viel zu rare Zeit in vollen Zügen mit meiner Mama genossen habe? Jetzt bin ich aber wieder ganz für euch da und möchte euch heute den Tag mit diesem gelingsicheren Spitzbuben Rezept versüssen. Probiert es einfach aus und lasst es euch schmecken!

An die Plätzchen!
Fertig!
Knusper!

Spitzbuben Kekse

 

Spitzbuben
Zutaten
  1. 300 g Mehl
  2. 100 g gemahlene Mandeln
  3. 150 g Puderzucker
  4. 200 g Butter
  5. 1 Ei
  6. 1 Prise Salz
  7. 1 Packerl Vanillezucker
  8. Abrieb einer halben Bio Zitrone
  9. 1 EL Rum (bei Bedarf)
  10. 200 g Himbeergelee (oder eine andere Sorte)
Zubereitung
  1. Zuerst das Mehl mit Puderzucker, Vanillezucker und dem Salz verrühren.
  2. Den Zitronenabrieb, die Butter und das Ei dazugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
  3. Nach Ende der Ruhephase den Teig aus dem Kühlschrank holen, nochmal durchkneten und gleichmässig zu einem Rechteck ausrollen.
  4. Nun könnt ihr mit einem runden Ausstecher Kekse ausstechen. Dabei zusätzlich in jedes zweite Plätzchen kleine Löcher, Sterne oder Herzen stechen und alle ausgestochenen Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.
  5. Den Backofen auf ca. 180 c° Ober/Unterhitze vorheizen und die Plätzchen ca. 10-14 Minuten backen. Die Kekse sollen nicht zu dunkel werden!
  6. In der Zwischenzeit das Himbeergelee mit dem Rum verrühren und leicht erhitzen.
  7. Nach Ende der Backzeit das Gelee auf die noch warmen Kekse ohne Loch streichen, mit einem ausgestanzten Kekschen bedecken und fest andrücken.
  8. Die fertig ausgekühlten Spitzbuben mit Puderzucker bestreuen und schmecken lassen!
Gaumenpoesie http://gaumenpoesie.com/

Frohe Weihnachten!

Rezeptquelle: Springlane

S-U

14 Jan 2018

S

Salatsuppe mit Erbsen und Zitrone 
Salbei-Hibiskus-Eistee ∼ Kroatischer Eistee 
Salzburger Nockerl mit Brombeeren
Salzkartoffel kanarischer Art mit Feldsalat-Pesto
Schneenockerl in Limoncello-Vanillesauce
Schoko-Kirsch-Knödel mit Kirschsauce
Schokokuchen mit Rhabarber 
Schokoladen-Portwein-Kuchen mit Sparkling Cranberries 
Schwarze Hamburgerbrötchen 
Schweinebraten mit Stöcklkraut
Schweinefilet mit Spargel und Rhabarber 
Schweizer Magenbrot – Schoko-Happen mit Zimt
Selbstgemachtes Joghurt
Serbischer Ajvar
Simit – Türkische Sesamkringel
Sizilianische Reisbällchen mit Füllung – Arancini di Riso
Spaghetti Carbonara
Spaghetti mit Kürbiskernöl und gerösteten Kürbiskernen 
Speck-Pesto – Pesto Modenese
Salbeimäuschen – Frittierte Salbeiblätter 
Spargel-Flammkuchen
Spargel-Frühlingspizza
 
Spargel – Quinotto
Spargel und Rhabarber mit Schweinefilet
Spargelsalat mit Erdbeeren
Spargelsalat (roh) mit Erdbeeren und Schafskäse
Speckstreifen auf Mönchsbart-Salat
Spitzbuben 
Stachelbeer Nicecream 
Steirische Unkrautspätzle – Kräuterspätzle mit Kürbiskernöl 
Strawberry Swirl Ice Cream – Eiscreme mit Erdbeeren und Limoncello 
Strudelteig für herzhafte und süße Strudel
Stöcklkraut mit Schweinebraten 
Süßes Maroni-Püree – Schweizer Vermicelles

T

Teebeutel-Kekse mit Schweizer Mailänderli Teig
Thunfischaufstrich

Thunfischsteak mit Melonensalat
Tomaten-Paprika-Suppe
Tomaten Pesto – Pesto Rosso
Tomatensalat ofengeröstet
 
Tomaten trocknen
Topfen-Kirsch-Knödel mit Schokoladenkern und Kirschsauce 
Topfennockerl mit Blaubeersauce im Glas
Topfenteig
Torrone – Weißer Nougat
Türkische Joghurtsuppe  
Türkischer Karottenaufstrich – Havuçlu Yoğurt

U

Überraschungstorte

Schweizer Magenbrot

27 Nov 2016

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Advent, Advent ein Lichtlein brennt. Am ersten Adventssonntag darf man sich doch ruhig mal eine kleine Nascherei gönnen, oder was meint ihr? Falls ihr Lust auf ein paar himmlisch weihnachtliche Schoko-Happen habt, seid ihr heute hier genau richtig. Dieses köstliche Schweizer Magenbrot wartet nämlich nur darauf vernascht zu werden…

Schweizer Magenbrot 1

Wahnsinn, wie schnell die Zeit doch vergeht! Gerade noch war es Ende August und ich hab mich daran genervt die ersten Kekskerl und Schoko-Nikolos in so manchen Supermärkten gesichtet zu haben und schwupps.. befinden wir uns tatsächlich schon wieder im letzten Jahresabschnitt und es weihnachtet offiziell. Aber so ein schokoladiges Schweizer Magenbrot schmeckt in der Weihnachtszeit ohenhin viel besser.

Schweizer Magenbrot 2

Eigentlich wird das Schweizer Magenbrot in der Schweiz meistens nur in der Jahrmarkts- bzw. Herbstzeit verkauft – ich finde jedoch, dass diese Lebkuchen ähnlichen Happen ganz wunderbar in die Adventszeit passen und serviere sie viel lieber, wenn der Adventskranz bereits auf dem Tisch steht und nur darauf wartet angezündet zu werden.

Schweizer Magenbrot 3

Wie ihr euch bereits denken könnt, stammt diese Variante des Magenbrotes ursprünglich aus der Schweiz und ist meistens leider nur auf Jahrmärkten und ganz selten auch im Handel erhältlich. Der Teig wird traditionellerweise mit Ruchmehl gemacht und mit Birnenbrotgewürz verfeinert, ich verwende dafür allerdings viel lieber (m)eine Lebkuchengewürz-Mischung und mag die selbstgemachte Variante um einiges lieber, da sie bei weitem nicht so süß ist. Falls ihr kein Ruchmehl zur Hand habt, könnt ihr alternativ auch Weizenmehl verwenden. Das Schweizer Magenbrot ist zwar auf keinen Fall Diät tauglich, aber in der Weihnachtszeit darf man sich ruhig mal was gönnen und die bösen Kalorienchen ausser Acht lassen, oder?

Schweizer Magenbrot 4

Während ich im letzten Jahr mit meinen Spitzbuben und den Zimtstern-Bäumchen lediglich zwei Weihnachtsrezepte verbloggt habe, habe ich euch ja bereits das letztes Mal meine zuckersüßen Sparkling Cranberries ans Herz gelegt und wisst ihr was? Naschkatzen werden hier in nächster Zeit sprichwörtlich auf ihre Kosten kommen. Ich hab nämlich bereits das eine oder andere sündhaft weihnachtliche Schmankerl für euch vorbereitet, welches ich euch natürlich in nächster Zeit nach und nach virtuell servieren werde.

Zuerst gibt’s heute aber erstmal diese mords leckeren Schweizer Magenbrot Häppchen, die ich für die Weihnachtsausgabe der *Kochen&Küche gemacht habe und mit denen ihr euch wunderbar die Weihnachtszeit versüßen könnt. Also ihr Lieben, lasst es euch schmecken und habt einen schönen ersten Advent!

Schweizer Magenbrot
Für ca. 40 Stück Magenbrot
  1. 250 g Schweizer Ruchmehl Type 1100 oder alternativ Österreich W1600 / Deutschland Type 1050
  2. 125 g Rohrzucker
  3. 1 EL Backpulver
  4. 1 EL Schokoladenpulver
  5. 1 TL Schweizer Birnenbrotgewürz oder alternativ Lebkuchengewürz
  6. 1 TL Zimt
  7. 1 Prise Salz
  8. 1,5 dl Milchwasser (halb Milch / halb Wasser )
  9. 50 g flüssiger Honig
Für die Glasur
  1. 30 g dunkle Schokolade
  2. 40 g Butter
  3. ca. 3 EL Wasser
  4. 1 EL Schokoladenpulver
  5. 125 g Puderzucker
Für den Teig
  1. Das Milchwasser erwärmen, den Honig dazu geben und alles gut miteinander verrühren.
  2. Den Ofen auf 180 c° vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  3. Die restlichen Zutaten für den Teig in eine geeignete Schüssel geben, miteinander gründlich verrühren und eine Mulde formen.
  4. Nun das lauwarme Milchwasser in die Mulde gießen und alles zu einem glatten Teig verrühren.
  5. Den Teig auf das vorbereitete Backblech streichen und bei mittlerer Schiene ca. 15 - 20 Minuten backen.
  6. Den fertig gebackenen Teig aus dem Ofen holen, auskühlen lassen und in mundgerechte Stücke schneiden.
  7. Der Teig kann alternativ auch zu zwei Rollen geformt und nach dem Backen in Scheiben geschnitten werden.
Für die Glasur
  1. Die Schokolade, die Butter und das Wasser in einen Topf geben und langsam zum schmelzen bringen.
  2. Das Schokoladenpulver, sowie den Puderzucker dazugeben und alles gründlich miteinander verrühren.
Fertigstellung
  1. Die geschnittenen Magenbrotstücke zur Glasur in den Topf geben und alles so lange untereinander mischen, bis alle Stücke gleichmässig mit der Glasur überzogen sind.
  2. Die glasierten Stücke auf ein Abtropfgitter legen und trocknen lassen.
  3. TIPP: Das Schweizer Magenbrot eignet sich auch als tolles Geschenk aus der Küche. In einer Dose verpackt und im Kühlschrank gelagert sind die leckeren Happen ca. 1 Woche haltbar, wenn sie nicht zuvor vernascht werden.
Gaumenpoesie http://gaumenpoesie.com/

 Wo die Liebe den Tisch deckt,
schmeckt das Essen am besten.

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Kochen&Küche entstanden. Die mit * gekennzeichneten Links sind Kooperationslinks.