Bananen-Power-Smoothie

16 Feb 2017

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Jetzt mal Hand aufs Herz! Wer von euch hat heute schon ein Stückchen Obst zu sich genommen? Ich gehöre ja zum Glück eher zu jenen für die eine ausreichende Obst Zufuhr keinerlei Probleme darstellt, da ich nur zu gerne alle möglichen Früchtchen in mich rein stopfe. Aber wenn ich da an meinen Gaumenpoet denke, sieht die Sache gleich ganz anders… Da kommt so ein süffiger Bananen-Power-Smoothie immer genau richtig!

Bananen-Power-Smoothie 1

Es ist schon ein Phänom, das ich unter uns gesagt wohl nie verstehen werde… Setzt man meinem Liebsten ein aromatisches Zitronen-Brathähnchen, oder einen knusprigen Schweinebraten unter sein Näschen, dann hat er überhaupt keine Probleme damit sich äusserst zünftige Portionen reinzupfeifen, die ich im Leben nie verdrücken könnte – ABER man lege ihm 1 Banane, 2 getrocknete Feigen und eine saftige Birne vor und der Gute macht mimimi und ist erstaunlicherweise ganz schnell soooo satt. Ja, mein Gaumenpoet ist Obst technisch leider ein echter Härtefall und würde freiwillig niemals ein paar frische Früchte besorgen, aber mit einem gesunden Smoothie, wie mit dem Bananen-Power-Smoothie kann ich ihn doch jedes mal überzeugen und er trinkt sogar gerne noch ein zweites Gläschen.. :o)

Bananen-Power-Smoothie 2

Smoothies sind ja mittlerweile sehr beliebte Alternativen sich eine gehörige Portion Vitamine einzuverleiben und es gibt sie in den herrlichsten Varianten. Eine unserer liebsten Winter-Varianten möchte ich euch heute ans Herz legen. Mein Bananen-Power-Smoothie kommt nicht nur mit einer gehörigen Portion an Vitaminen daher, es gesellen sich auch noch knackige Birnen, ein kleiner Schuss Orangen-Zitronensaft und getrocknete Datteln mit ins * Lieblingsglas und er kann durch die Zugabe von Kokoswasser zudem auch noch mit reichlich Kalium, Magnesium und sogar Eisen nicht nur geschchmacklich so richtig punkten. Alles in allem also ein (auf steirisch gesagt) Pumperlgsundes Safterl für den perfekten Start in den Tag! 😉 Falls ihr euren Bananen-Power-Smoothie übrigens lieber als leckere Erfrischung für zwischendurch genießen wollt, dann solltet ihr unbedingt mal probieren einen Teil der Früchte gefroren zu verarbeiten und ihr könnt euch auf diese Weise ganz einfach einen sehr leckeren Bananen-Power-Smoothie Eisshake zaubern. Na habt ihr Lust bekommen? Dann probiert es doch einfach aus und lasst es euch schmecken! 

Bananen-Power-Smoothie 3

Bananen-Power-Smoothie
Zutaten
  1. 2 größere Bananen
  2. 2 getrocknete Datteln
  3. 1 große Birne
  4. 1 TL Zitronensaft (nach Belieben)
  5. 20 ml frisch gepresster Orangensaft (nach Belieben auch mehr)
  6. ca. 130 ml Kokoswasser
Zubereitung
  1. Die Datteln entkernen und mit einem Messer in grobe Stücke schneiden.
  2. Das Obst waschen, schälen und ebenfalls in Stücke schneiden.
  3. Alle Zutaten zusammen in einen Standmixer geben und zur gewünschten Konsistenz pürieren.
  4. Den Bananen-Power-Smoothie in Gläser geben, nach Belieben zusätzlich mit Eiswürfel kühlen und genießen.
  5. TIPP: Alle Zutaten können nach Belieben erhöht oder verringert werden. Falls ihr euren Smoothie lieber etwas cremiger möchtet, dann verringert einfach die flüssigen Zutaten oder erhöht sie andernfalls für eine flüssigere Konsistenz.
Gaumenpoesie http://gaumenpoesie.com/

Wo die Liebe den Tisch deckt,
schmeckt das Essen am besten.

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Pesto Modenese – Ein würziges Speck-Pesto

09 Feb 2017

Juhu, es ist wieder so weit! Heute darf ich gemeinsam mit meinen Blogger Kolleginnen in die zweite Runde unseres gemeinsamen Pesto Events starten und ich hoffe ihr habt ordentlich Hunger mitgbracht! Ich hab dieses Mal nämlich ein ganz besonderes Pesto für euch im Gepäck und kann euch jetzt schon mal versprechen : Speckliebhaber werden heute sprichwörtlich auf ihre kosten kommen!

Pesto Modenese 1

Nachdem ich euch das letzte Mal mit meinen Kanarischen Salzkartoffeln und dem Feldsalat-Pesto ein sehr leckere vegetarische Pesto Variante ans Herz gelegt habe, wird es heute mit meinem Pesto Modenese ganz schön fleischlastig. Um genauer zu sein eigentlich fast zu 100% – mal abgesehen von einem kleinen Zweiglein Rosmarin und ein wenig Knoblauch Confit, aber im Winter darf es auch ruhig mal ein bisschen deftiger sein, oder?

Pesto Modenese 2

Pesto Modenese. Noch nie davon gehört? Ich muss gestehen, ich bis vor kurzem eigentlich auch nicht, aber als ich kürzlich die Idee hatte euch heute virtuell ein Speck-Pesto zu servieren und das Internet nach Inspirationsquellen durchforstete, wurde ich relativ schnell fündig. Pesto Modenese oder La Cunza – wie dieses Speck-Pesto auch gerne genannt wird, stammt ursprünglich aus der Emilia Romagna und wird meistens aus Lardo hergestellt – einem weißen und von Landschweinen stammenden Rückenspeck aus der Toskana, der seinen typischen Geschmack durch die Zugabe von Salz, einigen Gewürzen und die traditionelle Lagerung in Marmortrögen erhält.

Pesto Modenese 3

Ich gehöre ja in eher zu jenen, die Fettteile an Fleischstücken in der Regel großzügig abschneiden und das Gschlodder (wie ich es meistens angewidert nenne) dann unauffällig Hündin Rosa unter den Tisch werfe, aber bei Lardo mach ich da tatsächlich gerne mal ein Ausnahme!!

Das Pesto Modenese wird manchmal übrigens auch aus Pancetta hergestellt und traditionellerweise mit kleinen Fladenbroten gegessen. Ich konnte es natürlich mal wieder nicht lassen und habe beide Varianten für euch getestet…

Um ehrlich zu sein hat uns die Variante mit Pancetta aber nicht gerade vom Hocker gerissen. Sie macht sich zwar ganz gut auf geröstetem Brot, aber so unter uns gesagt ist mir da ein beliebter steirischer Speckaufstrich aus meiner Heimat – den ich euch eigentlich auch schon längst mal vorstellen wollte, um einiges lieber und zu einer leckeren Portion Pasta war das Speck-Pesto mit Lardo um Welten besser. Für welche Variante ihr euch jedoch entscheidet, bleibt natürlich ganz euch überlassen und ihr könnt für euer Pesto Modenese natürlich auch eine andere salzige Specksorte verwenden. Lasst euch übrigens auch dieses mal wieder auf keinen Fall die tollen Pesto Varianten meiner lieben Blogger Freundinnen entgehen! Ich bin mir sicher, da ist für jeden von euch was dabei:

Jankes Soulfood: Walnuss-Ricotta-Pesto 
Sweet Pie: Zupfbrot mit Walnuss-Petersilien-Pesto 
Lecker macht Laune: Rote-Beete-Pesto auf Ofen-Radiccio 
Cuisine Violette: Kürbiskern-Pesto mit Basilikum 
Kleiner Kuriositätenladen: Grilled Cheese Sandwich mit Steinpilz-Pesto

Pesto Modenese 6

So, und nachdem ich mir jetzt selbst den Mund wässrig geredet habe, bleibt mir eigentlich eh nix mehr zu sagen, ausser:

Ran an den Speck !

Pesto Modenese
Zutaten
  1. 250 g Lardo di Toskana (nach Belieben salziger Rückenspeck eurer Wahl oder Pancetta)
  2. 1 Zweig Rosmarin
  3. 2 Zehen confierter Knoblauch (nach Belieben frischen Knoblauch)
  4. Pfeffer
  5. Pasta (bei mir Spaghetti alla chitarra)
Zubereitung
  1. Die Rosmarin waschen, trocken schütteln und die Nadeln vom Zweig zupfen.
  2. Die Rosmarinnadeln und den Knoblauch in grobe Stücke hacken und in einen Küchenmixer bzw. Zerkleinerer geben.
  3. Den Lardo mit dem Messer ebenfalls in kleine Würfel schneiden , pfeffern und ebenfalls in den Zerkleinerer geben.
  4. Alles so lange durchmixen bis eine einheitlich homogene Creme entstanden ist.
  5. Das Pesto Modenese in ein Glas füllen, gut verschließen und bis zum Gebrauch im Kühlschrank durchziehen lassen.
  6. Die Pasta laut Packungsanweisung kochen, das Kochwasser abseihen und die gekochte Pasta zurück in den warmen Kochtopf geben.
  7. Die Pasta auf Tellern anrichten, einen Teelöffel Speck-Pesto darüber geben und mit einem Rosmarin Zweig garnieren.
  8. Das Pesto Modenese bei Tisch unter die Nudeln rühren und genießen.
  9. TIPP: Das Speck-Pesto hält sich gut verschlossen und im Kühlschrank gelagert ca. 4 Tage.
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Rote-Bete-Couscous

07 Feb 2017

Da bin ich wieder! Ihr habt es ja bestimmt bemerkt, aber in letzter Zeit war es ziemlich still hier auf dem Blog. Ihr wisst ja wie das ist, wenn das Leben 1.0 so einiges von einem abverlangt und man seine Zeit einfach für wichtigere Dinge braucht… Dafür hab ich euch heute aber einen richtigen Knaller mitgebracht. Geschmacklich und farblich…..

Rote-Bete-Couscous 1

Ja, ich muss gestehen, in letzter Zeit musste nicht nur die Gaumenpoesie, sondern auch ich ein wenig kürzer treten. Ich hatte einfach weder die Zeit, noch aus gesundheitlichen Gründen die Kraft ewig lange in der Küche zu stehen und stundenlang den Kochlöffel zu schwingen. Da ich es aber natürlich doch nicht ganz bleiben lassen konnte und mir ja bekanntlich Tüten nicht in die Tüte kommen, musste es mal wieder schnell gehen. Wenig Zutaten, saisonal und trotzdem mordslecker….

Rote-Bete-Couscous 2

Und was soll ich sagen? Dieser Rote-Bete-Couscous hat uns so gut geschmeckt, dass ich ihn euch auf keinen Fall vorenthalten wollte. Ist die Farbe nicht der absolute Wahnsinn? Und wisst ihr was das Beste daran ist? Ihr braucht dafür gerade mal eine Handvoll Zutaten, der Rote-Bete-Couscous ist extrem schnell zubereitet und ihr könnt ihn zudem heiss und kalt genießen. Na wenn das mal nicht das perfekte Soulfood ist! Ausserdem kann so ein bisschen Farbe gegen Frostbeulen und Winterblues echt nicht schaden, oder?

Rote-Bete-Couscous 3

Falls ihr eurem Rote-Bete-Couscous übrigens noch das gewisse Extra verpassen wollt, dann rate ich euch dazu ihn unbedingt auch mal mit ein bisschen milden Salgam Suyu zu verfeinern – der in jedem Türkischen Laden erhältlich sein sollte. Der fermentierte rote Steckübensaft, der am ehesten mit Sauerkrautsaft zu vergleichen ist, wird in der Türkei gerne eiskalt genossen und zu Raki gereicht. Ihr könnt den sauer-salzigen Saft aber natürlich auch durch ein paar tropfen Himbeeressig ersetzen, oder ihn ganz weglassen – denn der Rote-Bete-Couscous bekommt durch die Zugabe einiger Spritzer Limettensaft auch so eine herrlich frische Note.

Na, habt ihr nun auch Lust auf ein knalliges Schüsselchen voll Rote-Bete Couscous bekommen? Dann schnappt euch ganz schnell ein Knöllchen des leckeren Wintergemüses, ein wenig Couscous und legt los! Falls ihr übrigens Rote-Beete genau so gerne mögt wie ich, dann solltet ihr auch unbedingt mal die Rote-Bete-Spätzle und mein Rote-Bete-Carpaccio probieren! Aber jetzt genug geschwärmt! Überzeugt euch einfach selbst und lasst es euch schmecken!

Rote-Bete-Couscous
Zutaten
  1. 250 g Rote Bete Knolle (gekocht)
  2. 150 g Couscous
  3. ca. 300 ml Wasser (Gemüsebrühe)
  4. Salz
  5. Pfeffer
  6. Minze
  7. 1 Bio Limette oder Zitrone
  8. 2 EL Salgam Suyu oder einige Spritzer Himbeeressig (Nach Belieben)
Zubereitung
  1. Die Rote Bete gründlich waschen und abtrockenen.
  2. Wasser in einem Topf zum kochen bringen, eine Prise Salz hinzufügen und die Rote Bete ca. 35 Minuten weich kochen.
  3. Die Rote Bete aus dem Kochtopf heben, kurz auskühlen lassen.
  4. Die Rote Bete mit Hilfe eines Gemüseschälers schälen und mit einem Messer in mundgerechte Stücke schneiden. Verwendet dabei am besten Einweghandschuhe, da die Rote Bete stark abfärbt.
  5. In einem zweiten Kochtopf das Wasser (Gemüsebrühe) mit einer Prise Salz zum kochen bringen und bei Seite stellen.
  6. Den Couscous einrieseln und zugedeckt laut Packungsanleitung (bei mir 10 Minuten) ziehen lassen.
  7. In der Zwischenzeit die Minze und die Limette gründlich waschen, die Limette in Spalten schneiden und die Minze grob mit einem Messer zerhacken.
  8. Die Rote Bete Stückchen, einige Spritzer Limettensaft, sowie die Minze unter den Couscous rühren, nach Belieben mit Salgam Suyu oder Himbeeressig verfeinern, nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und so lange alles unter einander rühren bis der Couscous einheitlich gefärbt ist.
  9. Den Couscous nochmal einige Minuten zugedeckt durchziehen lassen und nach Belieben warm oder kalt genießen.
  10. TIPP: Der Rote-Bete-Couscous schmeckt auch ganz toll mit Schafskäse, Erbsen oder Meerrettich.
Gaumenpoesie http://gaumenpoesie.com/

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