Lemon Magic Cake

26 Mai 2017

1, 2, oder 3 das ist keine Hexerei. Nasch doch mit! Sei dabei! Bei der Lemon –Magic-Cake-Bäckerei…. *träller*

Ja, so ein köstliches Stück Kuchen kann bei so manchen Nachkatzen durchaus für einen magischen Geschmacksmoment zaubern. Aber habt ihr auch schon mal einen Magic Cake aus dem Ofen gezaubert? Nein? Dann will ich euch aber schnell meinen Lemon Magic Cake Zaubertrick verraten.

Lemon Magic Cake 1

Für ein wenig Magie ist man eigentlich nie zu alt, oder? Und wenn es sich dabei noch um einen sündhaft leckeren Kuchen handelt, dann lässt man sich im Normallfall nur zu gerne verzaubern. Aber keine Sorge, ihr benötigt für euren Lemon Magic Cake weder Feenstaub noch Einhorn Glitzipulver, denn die Zutaten dafür sind so überschaubar, dass ihr sie wahrscheinlich sogar im Haus habt und gleich loslegen könnt.

Lemon Magic Cake 2

Aber jetzt mal von Anfang an. Wenn es um den Lemon Magic Cake geht, wird natürlich nicht wirklich gezaubert. Wobei ich gegen einen Zylinder aus dem man Kuchen zaubern könnte auch nichts einzuwenden hätte. :o) Allein schon die Vorstellung daran… Hach! Da das ja aber schlecht geht, muss man in diesem Fall halt einfach selber den Zauberstab bzw. den Mixer schwingen und sich mit gerade mal einer Handvoll Zutaten, auf einfachste Art und Weise einen Lemon Magic Cake Teig zusammen rühren.

Das Besondere an einem Magic Cake ist, dass sich beim Backen aus lediglich einem einzigen Teig 3 verschiedene Schichten bilden ohne dafür irgendwelche zusätzlichen Arbeits- Zwischenschritte anwenden zu müssen. Durch das langsame Backen bei 160 c° setzten sich Eischnee und Mehl ab und es entstehen dabei 3 verschiedene Schichten, bestehend aus einer festen Pudding Schicht, einer helleren Cremeschicht in der Mitte und einer hauchdünnen Teigschicht, die geschmacklich an Biskuit Teig erinnert.

Lemon Magic Cake 3

Da der Lemon Magic Cake Teig sehr flüssig ist, rate ich euch schon mal vorab dazu, eine wirklich dichte und rund um geschlossene Backform für euren Lemon Magic Cake zu verwenden. Sonst wird aus dem Zaubertrick nämlich ganz schnell ein Putztrip und der Backofen würde ziemlich sicher nur wenig zauberhaft aussehen! :o)

Ich habe für meinen Lemon Magic Cake eine Auflaufform mit den Maßen 33x20x6 cm verwendet. Der Lemon Magic Cake wird darin eher flach und nicht allzu hoch. Falls ihr aber lieber einen höheren Lemon Magic Cake backen wollt, könnt ihr euren Teig natürlich auch in kleinere (geschlossene) Backformen geben.

Lemon Magic Cake 4

Falls ihr übrigens von Zitronen auch nicht genug bekommen könnt, dann solltet ihr auch unbedingt mal den Zitronen-Buttermilch-Gugelhupf, das herrlich erfrischende Zitronen Granita, oder den saftigen Zitronen-Kuchen mit Kokosflocken ausprobieren. Herrlich zitronig und angenehm süß. Oder wie ich es so gerne nenne, Zitronenglück pur!

Na, habt ihr Lust bekommen? Dann versüßt euch doch einfach das Wochenende und verzaubert euch und eure Lieben mit einem Stück Lemon Magic Cake.

Lemon Magic Cake
Zutaten
  1. 4 Eier
  2. 125 g Butter
  3. 110 g Mehl
  4. 150 g Zucker
  5. 450 ml Milch
  6. 1 EL Zitronensaft
  7. 1 TL Vanille Essenz oder Vanillezucker
  8. Abrieb einer halben Bio Zitrone
  9. Puderzucker zum dekorieren
  10. 1 geschlossene Backform
Zubereitung
  1. Die Butter in Stücke schneiden, in einen Kochtopf geben und bei mittlerer Hitze langsam zum schmelzen bringen.
  2. Die geschmolzene Butter bei Seite stellen und auskühlen lassen.
  3. Die Eier über einer Rührschüssel aufschlagen und die Eigelbe vom Eiweiß trennen.
  4. Das Eiklar einige Minuten zu festen Schnee schlagen und bei Seite stellen.
  5. Die Eigelbe in eine zweite und ausreichend große Rührschüssel geben und zusammen mit dem Zucker und dem EL Zitronensaft schaumig rühren bis eine einheitlich cremige Masse entstanden ist.
  6. Nun die Butter zu der Eigelbmasse geben und ca. 3 Minuten weiter cremig unterrühren.
  7. Das zuvor gesiebte Mehl portionsweise unter die Eiermasse rühren und die Vanille Essenz dazu geben.
  8. Langsam die Milch und den Zitronen Abrieb portionsweise unter die Eiermasse rühren. Die Backform mit ein wenig Butter einfetten und möglichst glatt mit Backpapier belegen..
  9. Den Backofen auf 150 c° Ober/Unterhitze vorheizen und den Eischnee vorsichtig unter die Eigelbmasse heben.
  10. Den fertigen Teig in die Backform füllen und ca. 50 Minuten auf vorletzter Schiene backen.
  11. Den Kuchen nach Ende der Backzeit mit Backpapier bedecken und im ausgeschalteten Ofen bei offener Ofentür auskühlen lassen. Am besten ihr lagert euren Kuchen eine Nacht im Kühlschrank und gebt ihm genügend Zeit um richtig auszukühlen.
  12. Zum servieren, den Lemon Magic Cake mit einem zuvor befeuchteten Messer in Stücke schneiden, mit Puderzucker bestreuen und genießen.
Gaumenpoesie http://gaumenpoesie.com/

Überraschungstorte

31 Mrz 2017

Was sollte niemals an einem Brunch fehlen und wird von einigen von euch wahrscheinlich schon sehnlichst erwartet? Logisch, das Dessert. Und damit alle Naschkatzen unter euch auch sprichwörtlich auf ihre Kosten kommen, gibt es an Tag 5 des gemeinsamen Osterbrunchs heute 8 sündhaft leckere Dessert Variationen und von mir eine ganz besondere Überraschungstorte….

Überraschungstorte 1

Mögt ihr Traditionen auch so gerne wie ich und wie feiert ihr eigentlich Ostern? Ich für meinen Fall muss ja gestehen dass ich, wenn es um Traditionen und alte Rituale geht, manchmal altbackener sein kann, als eine steinalte Oma. Ich mag alte Familientraditionen und Bräuche einfach unglaublich gerne und obwohl wir leider noch keine Kinder haben, MUSS ich an Ostern einfach jedes Jahr – zum Leidwesen des Gatten, einen Hasen verstecken.

Überraschungstorte 2

In diesem Jahr, hab ich mir ein ganz besonderes Versteck ausgesucht bzw. mir ein Versteck abgeschaut. Als ich nämlich kürzlich mal wieder auf der Suche nach Inspirationsquellen war, habe ich bei Zucker Zimt und Liebe eine so bezaubernde Überraschungstorte gefunden, dass mir diese entzückende Idee einfach nicht mehr aus dem Kopf ging und ich den Schokohasen unbedingt auch in der Torte verstecken wollte.

Nun ist es bekanntermaßen ja leider aber so, dass ich und das Backen von Süßspeisen in der Regel nicht die allerbesten Freunde sind. Eine einfache Apfeltarte, oder ein schnell zusammen gerührter Zitronen-Kokos-Kuchen ist auch für mich mittlerweile kein Problem mehr, aber so eine richtige Torte mit Creme und allem drum und dran? Obwohl ich bis zum Schluss mächtig Angst davor hatte dass irgendetwas schief laufen könnte, hat alles relativ unkompliziert geklappt und ich freu mich umso mehr, dass sich meine Überraschungstorte unter meine diesjährigen Osterbrunch Rezepte reihen darf:

Getränk  Carrot Milkshake
Brot & Brötchen  Steirisches Osterbrot
Brotaufstriche – Frühlingskräuteraufstrich
Wunschgericht – Eiersalat
Dessert – Überraschungstorte
Kuchen – Zitronen-Buttermilch-Gugelhupf mit weißer Schokoladenglasur
Geschenk aus der Küche – Limoncello  

Ich muss ehrlich gestehen, mir ist so richtig die Muffe gegangen! Erst hatte ich wahnsinnige Angst davor, dass ich es nicht schaffen würde meine Überraschungstorte annähernd eiförmig zu schneiden, weil ich leider keine -wie im vorgegebenen Rezept, passenden Schüsseln für die Form der Torte im Haus hatte. Danach kam der große Bammel vor dem Aushöhlen der Überraschungstorte, der Hasenplatzierung und meiner aller ersten Frischkäse-Buttercreme. Selbst als meine Überraschungstorte endlich heil im Kühlschrank zwischengeparkt wurde, konnte ich mich noch nicht so wirklich beruhigen – denn meine größte Sorge stand mir noch bevor. Der Anschnitt…

Wie ihr seht, war meine Nervosität aber absolut unbegründet und auch wenn meine Überraschungstorte eher ein Minion förmiges Haseniglu wurde und alles andere als perfekt aussieht, bin ich mit dem Endresultat dennoch ganz zufrieden. Es ist eben noch kein Meister vom Himmel gefallen und das Wichtigste ist ja auch, dass es schmeckt und man seinen Lieben eine kleine Freude bereiten kann.

Eine große Freude könnt ihr euch übrigens noch selbst bereiten, indem ihr euch die himmlischen Dessert Variationen aller beteiligten Osterbrunch Mitköchinnen auch heute wieder nicht entgehen lasst. Bei so einer Auswahl, würde man sich am liebsten überall durchkosten! Osterbrunch Logo

Cuisine Violette: Kokos-Panna cotta mit Maracuja-Orangensauce
Jankes Soulfood: Rhabarber-Mandel-Clafoutis
Lecker macht Laune: Bienenstich im Glas
Kleines Kulinarium: Mousse au chocolat
Kleiner Kuriositätenladen: Eierlikör-Brownie-Trifle
Sweet Pie: Meringue Osternester mit Zitronencreme
Was du nicht kennst: Mini Kiwistrudel

Überraschungstorte
Zutaten
  1. (Für den Teig der beiden Torten)
  2. 450 g Feinkristallzucker
  3. 2 Päckchen Vanillezucker
  4. 500 g Butter
  5. 8 Bio Eier
  6. Eine Prise Salz
  7. 2 EL Zitronensaft
  8. 1 TL Abrieb einer Bio Zitrone
  9. 250 g Speisestärke
  10. 4 TL Backpulver
  11. Backtrennspray oder Fett und Mehl für die Form
  12. (Für die Creme)
  13. 50 g zimmerwarme Butter
  14. 100 g Frischkäse
  15. 350 g Puderzucker
  16. Zuckerperlen zum garnieren (nach Belieben)
  17. Schokoladen- oder Zuckereier zum Verstecken
  18. 1 Schokoladenhasen zum Verstecken
  19. 2 gleich große Schalen (Durchmesser oben ca. 16 cm/Boden ca. 9 cm/Höhe 11 cm) oder zwei Tortenformen (mit 15 cm Durchmesser)
Zubereitung
  1. Die Schalen oder die Tortenformen mit Backtrennspray besprühen oder ausbuttern und den Ofen auf 175 c° Ober/Unterhitze vorheizen.
  2. Den Zucker zusammen mit dem Vanillezucker und der zimmerwarmen Butter in eine ausreichend große Rührschüssel geben und mit einem Mixgerät cremig rühren.
  3. Jedes Ei nach und nach gründlich unter die Masse mixen und den Zitronensaft, den Zitronen Abrieb, sowie eine Prise Salz hinzugeben.
  4. Das Mehl mit dem Backpulver und der Speisestärke in eine separate Schüssel sieben und portionsweise unter die restlichen Zutaten in der Rührschüssel rühren.
  5. Den Teig in die vorbereiteten Schüsseln oder Formen füllen und je nach Ofen ca. 40 Minuten backen. Macht am besten eine Stäbchenprobe und stecht eure Tortenhälften mit einem dünnen Stäbchen ein. Wenn keine Teigreste auf eurem Stäbchen sind, sollten die Torten fertig gebacken sein.
  6. Die fertig gebackenen Tortenhälften aus dem Ofen holen und vollständig auskühlen lassen.
  7. In der Zwischenzeit die Butter mit dem Frischkäse in eine Schüssel geben und gründlich miteinander mixen.
  8. Den Puderzucker hinzugeben und so lange weiter mixen bis eine streichfähige Creme entstanden ist.
  9. Nun die Kuchenhälften vorsichtig aushöhlen. Ich habe mir hierzu einen Servierring zur Hilfe genommen. Um eine gleichmäßig Runde Form zu erhalten, habe ich zuerst den Ring in der Mitte der umgedrehten und zuvor eiförmig zurechtgeschnittenen Kuchenhälften platziert, danach mit einem Messer entlang des Ringrandes vorsichtig nachgeschnitten und den eingeschnitten Teil mit einem Esslöffel ausgehöhlt. Ihr könnt aber auch kleinere Schüsseln oder Tassen zur Hilfe nehmen.
  10. Nun die Tortenhälften mit dem runden Teil nach unten nebeneinander stellen und die oberen Kanten der ausgehöhlten Löcher mit der Creme bestreichen.
  11. Eine Tortenhälfte mit dem Schokoladenhasen und den Schokoladeneiern befüllen, die andere Tortenhälfte darauf setzen und die nun eiförmige Torte mit der restlichen Creme bestreichen und nach Belieben mit Zuckerperlen verzieren.
  12. Die fertige Überraschungstorte bis zum Anschnitt nochmal in den Kühlschrank stellen.
  13. Zum Servieren die Torte aus dem Kühlschrank holen und mit einem glatten Tortenmesser vorsichtig in Stücke schneiden und genießen.
  14. TIPP: Taucht euer Messer zuerst in lauwarmes Wasser, so gelingt euch ein schönerer Anschnitt.
Gaumenpoesie http://gaumenpoesie.com/

Wo die Liebe den Tisch deckt,
schmeckt das Essen am besten. 

Teebeutel-Kekse [Werbung]

12 Dez 2016

Nachdem hier letzte Woche mit dem Weihnachtsmenü ja so einiges los war, lasse ich es dieses mal ein wenig ruhiger angehen. Also lehnt euch schon mal zurück und macht es euch bequem. Ich hab heute nämlich eine große Kanne Tee und passend dazu ein paar leckere Teebeutel-Kekse für euch vorbereitet.

Teebeutel-Kekse 1

Nur mehr 11 Tage, dann ist es endlich soweit und das Christkind kommt. Dabei gibt es doch noch so viel zu erledigen und die restlichen Geschenke wollen besorgt werden. Ja, alle Jahre wieder beinahe pünktlich um diese Zeit bricht das totale Chaos aus und wir sind im Weihnachtswahnsinn angelangt, dabei kann schenken doch eigentlich so einfach sein….

Teebeutel-Kekse 2

Schenken mit Villeroy & Boch

Gemeinsam mit 23 anderen Bloggern darf ich in diesem Jahr den Villeroy & Boch Adventskalender ausrichten und heute mit meinem Beitrag das 13. Türchen für  euch öffnen. Falls ihr also noch auf der Suche nach einem tollen Geschenk seid, dann lasst euch das morgige Türchen bei den bezaubernden Kölner Jungs von Die Jungs kochen und backen auf keinen Fall entgehehn und holt euch auch gerne weitere Anregungen bei der lieben Monica von Dila vs. Kitchen – die das gestrige Türchen des Villeroy & Boch Adventskalender geöffnet hat.

Teebeutel-Kekse 3

Als ich mir ein Produkt aus dem Villeroy & Boch Sortiment aussuchen durfte, war für mich sofort klar: Es MUSS genau diese Teekanne sein. Plötzlich kamen ganz viele wundervolle Erinnerungen in mir hoch und ich musste sofort an die Teekanne meiner Oma denken und an eine für mich unvergessliche Weihnachtsgeschichte.

Teebeutel-Kekse 4

Meine Oma hatte eine Teekanne, die beinahe gleich aussah wie meine neue Villeroy & Boch Teekanne. Sie hat ihre Teekanne sprichwörtlich heiß geliebt und stellte sie immer extra ganz behutsam  weit nach oben in die Regalablage ihrer Wohnzimmer-Vitrine. Als mein Bruder und ich kurz vor Weihnachten in genau dieser Vitrine einige Päckchen erblickten, kamen wir auf die total bescheuerte Idee die Vitrine hoch zu klettern, um einen geheimen Blick in die Päckchen zu werfen. Ihr ahnt es schon, oder? Beim Versuch eines der Päckchen hervorzuziehen, knallte die schöne Teekanne natürlich mit Vollkaracho aus der Vitrine und war kaputt. Anstatt einfach alles zu gestehen und uns anständig bei Oma zu entschuldigen, versuchten wir den Vorfall zu vertuschen und die Teekanne mit herkömmlichen Schulleim zu kleben – was natürlich überhaupt nicht funktionierte und stellten die lädierte Teekanne einfach zurück in die Vitrine. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wie diese Teekanne ausgesehen hat und es war noch nicht mal im Traum daran zu denken daraus jemals wieder Tee zu servieren, aber wir wussten es mit unseren 9 und 6 Jahren einfach nicht besser und waren der Meinung unser kleines Hoppala geschickt vertuscht zu haben. Als meine Oma Tags darauf die Kanne aus der Vitrine holte, sah sie uns nur ganz kurz traurig an und ging ohne jeglichen Kommentar in die Küche. Ich bin mir bis heute sicher, dass sie dort geweint hat und es bricht mir das Herz, wenn ich nur daran denke, dass ich sie so traurig gemacht haben könnte – aber als Kind nimmt man vieles eben nicht wahr und tut unüberlegte Dinge, ohne es wirklich böse zu meinen.

Als der so lange herbeigesehnte Heiligende Abend dann endlich gekommen war und mein Bruder und ich die Geschenke verteilen durften, fanden wir unter dem Baum ein hübsch verpacktes rotes Päckchen mit der Aufschrift für Oma von Chris und Sarah. Also gaben wir das Geschenk – in der Annahme unsere Mama hätte es besorgt, unserer Oma und warteten gespannt auf den Inhalt…. Ihr erahnt es jetzt bestimmt schon was sich in dem roten Päckchen befand, oder!? Richtig! Eine neue Teekanne, die genau so aussah wie die alte – die mein Bruder und ich kaputt gemacht hatten. Und soll ich euch verraten was das für mich so besondere an dieser Geschichte ist? Meine Mama hat diese Teekanne nicht besorgt und wusste noch nicht mal was von dem kleinen Ungeschick. Vielleicht war es ja meine Oma, die mit ihrem großen Herz unser schlechtes Kinder-Gewissen beruhigen wollte. Vielleicht war es aber auch das Christkindl, das meiner Oma ein ganz besonderes Geschenk bereiten wollte…..

Ich hoffe euch hat meine kleine Weihnachtsgeschichte aus dem Hause Gaumenpoesie gefallen und ich konnte euch ein paar Minuten vom Weihnachtsstress ablenken. Ich werde es mir jetzt auf alle Fälle mit einer Kanne Tee gemütlich machen, den einen oder anderen Beitrag tippen und mir dazu ein paar leckere Teebeutel-Kekse genehmigen, die sich übrigens auch wunderbar als weihnachtliches Geschenk aus der Küche oder als besondere Einladung zum Tee eignen. Also ihr Lieben, lasst euch nicht stressen und beschenkt euch unbedingt auch zwischendurch mal selbst mit einer kleinen Verschnaufpause und ein wenig Zeit. Auch wenn es nur bei einer heissen Kanne Tee ist und ein paar Teebeutel-Keksen.

Teebeutel-Kekse
Zutaten
  1. 250 g Weizenmehl
  2. 125 g weiche Butter
  3. 125 g Zucker
  4. 1 TL Bio Vanille Zucker
  5. Eine Prise Salz
  6. 1 Eier
  7. Abrieb einer halben Bio Zitrone
  8. ca. 120 g dunkle Kuvertüre
  9. Zuckerperlen und Streuseln nach Belieben
  10. 1 Teebeutel als Vorlage für den Teig
  11. 1 Trinkhalm für die Löcher der Teebeutel-Kekse
  12. Bänder für die Dekoration
Zubereitung
  1. Die zimmerwarme Butter in eine Rührschüssel geben und gemeinsam mit dem Zucker gründlich verrühren.
  2. Den Zitronenabtrieb und den Vanillezucker ebenfalls in die Rührschüssel geben und wiederum gründlich miteinander verrühren bis eine einheitliche Masse entsteht.
  3. Das Eigelb vom Eiweiß trennen und getrennt voneinander jeweils ca. 30 Sekunden unter die Buttermischung mixen.
  4. Das Mehl portionsweise dazu sieben und so lange miteinander verrühren bis ein einheitlich geschmeidiger Teig entsteht.
  5. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie eingewickelt ca. 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
  6. Den Ofen auf ca. 160 c° Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
  7. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche gleichmäßig dünn ausrollen.
  8. Den Teebeutel als Schablone auf dem Teig platzieren und mit einem Messer Teebeutel für die Kekse herausschneiden, sowie jeweils links und rechts die seitlichen Kanten leicht schräg wegschneiden.
  9. Nun mit einer Lochtülle oder einem Trinkhalm kleine Löcher für die Teebänder herausstechen und die Teebeutel-Kekse mit genügen Abstand zueinander auf das vorbereitete Backblech legen.
  10. Das Backblech in den Ofen geben und die Kekse ca. 10 -12 Minuten auf mittlerer Schiene fertig backen.
  11. Die fertig gebackenen Kekse auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  12. In der Zwischenzeit die Bänder mit einer Schere in die gewünschte Länge schneiden und bei Seite legen. Ich habe dafür wieder einen Teebeutel als Vorlage genommen und die Länge der Beutelschnur einfach grob abgemessen.
  13. Die Kuvertüre mit einem Messer in kleine Stücke hacken und unter rühren bei mittlerer Hitze über dem Wasserbad zum schmelzen bringen. Dazu ein wenig Wasser in einem Topf erhitzen - die gehackte Kuvertüre in einen kleineren Topf geben und diesen über den größeren hängen. Beachtet dabei dass das Wasser den kleineren Topf nicht berührt und ihr eure Kuvertüre bei geringer Hitze zum schmelzen bringt, da sie ansonsten ihren Glanz verliert.
  14. Den Topf vom Kochfeld ziehen und die Teebeutel-Kekse mit der unteren Seite durch die geschmolzene Kuvertüre ziehen.
  15. Die Kuvertüre gründlich abtropfen lassen und die Kekse auf ein Abtropfgitter legen.
  16. Die Kuvertüre kurz antrocknen lassen und nach Belieben mit Zuckerperlen und Streuseln verzieren.
  17. Die Teebeutel-Kekse vollständig austrocknen lassen und am besten über Nacht offen stehen lassen.
  18. Die Bänder durch die Lochöffnung der Kekse ziehen, verknoten und die fertigen Kekse zum Tee servieren und genießen.
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