Juniper Mocktail mit Zitrusfrüchten

04 Dez 2017

Endlich ist es so weit! Nach langer Vorfreude startet heute endlich das Bogger-Weihnachtsmenü 2017. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen wie lange ich mich schon auf dieses Event freue. Bereits zum zweiten mal darf ich euch gemeinsam mit 9 wundervollen Bloggen jeden Tag einen Gang unseres Weihnachtsmenüs virtuell servieren und ich hoffe, dass ihr an den wirklich vielseitigen Rezepten genau so große Freude habt wie ich. Bevor ich euch aber nach und nach die einzelnen Gänge vorstelle, gibt es mit dem Juniper Mocktail mit Zitrusfüchten vorab einen alkoholfreien Aperitif zum anstoßen.

Juniper Mocktail 1

Könnt ihr euch noch ans letzte Weihnachtsmenü erinnern? Ich habe euch damals ein wenig darüber erzählt, wie schön ich die Weihnachtszeit finde und dass ich alte Weihnachtstraditionen total gerne mag. Daran hat sich natürlich auch nix geändert, ausser dass für mich eine ganz wundervolle neue Tradition hinzu gekommen ist. Das Blogger-Weihnachtsmenü ist für mich persönlich zu einem richtigen Highlight geworden auf das ich mich schon eine Zeit lang extrem gefreut habe. Obwohl ich mir in diesem Jahr bis zum Schluss ein wenig unschlüssig darüber war wie meine Menü Auswahl ausfallen würde und ich hier und da meinen Menü-Plan ein bisserl geändert habe, bin ich mit dem Endresultat doch sehr zufrieden. In diesem Jahr erwarten euch bei mir folgende Gänge:

Aperitif
Juniper Mocktail mit Zitrusfrüchten
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Vorspeise
Apfel-Brinen-Mostschaumsuppe
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Zwischengang
In der Schale gegrillte Austern mit Dill-Granatapfel-Trauben-Vinaigrette
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Hauptspeise
Entrecote an Kräuterbröseln, Portweinbirnen und buttrigen Kartoffelsticks
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Nachspeise
Schneenockerl in Limoncello-Vanillesauce 
 

Mein diesjähriges Weihnachtsmenü ist im Großen und Ganzen relativ leicht umsetzbar und benötigt auch keine allzu lange Vorbereitungszeit. Ich liebe es zwar für meine Lieblingsmenschen in der Küche zu stehen, aber ich wollte euch unbedingt zeigen, dass sich auch aus weniger schwierigen Rezepten, die dennoch was her machen, ganz wunderbare Köstlichkeiten zaubern lassen. Bevor ich euch aber bei den jeweiligen Gängen ohnehin mehr verrate, möchte ich heute zuerst mit meinem Juniper Mocktail auf euch und ein bezauberndes Weihnachtsfest anstoßen!

Juniper Mocktail 2

Einigen von euch ist ja bestimmt schon aufgefallen, dass sich bis dato nur sehr wenig alkoholhaltige Getränke hier auf dem Blog befinden. Das liegt zum einen daran dass ich aufgrund meiner Nierenerkrankung keinen Alkohol trinken sollte, und hängt auch ein klein bisschen daran, dass ich es einfach toll finde wenn man seinen Gästen eine erfrischende alkoholfreie Alternative anbieten kann, ohne gleich immer auf langweilige Limonaden zurückgreifen zu müssen.

Juniper Mocktail 3

Mit dem Juniper Mocktail mit Zitrusfrüchten habt ihr sogar irgendwie beides in einem! Obwohl der Wacholdersirup – der die Basis des Mocktails bildet, alkoholfrei ist, erinnert der Juniper Mocktails mit Zitrusfrüchten ganz stark nach Gin. Es darf also auch ruhig gerne über den Durst getrunken werden, ohne gleich ein schlechtes Gewissen haben zu müssen. 😉 Apropos über den Durst trinken. Anbei bekommt ihr noch zusätzlich eine Liste aller Aperitif-Rezepte. Ihr habt also bereits am Anfang unseres Hüftgold & Lametta Weihnachtsmenüs 2017 die Qual der Wahl und solltet euch unbedingt überall virtuell durchkosten!

Weihnachtsmenü Banner

Möhreneck – Granatapfel Prosecco und Spinat Fatayer
Kleiner Kuriositätenladen – Cucumber Gimlet mit Olivenölkracker und Räucherlachsdip
Gegleckert – Shirley Temple
Jankes Soulfood – Bratatpfel-Bowle mit Brotpralinen
Colors of Food – Cranberry-Martinez
S-Küche – Sloe Gin Spritz
Cuisine Violette – Roseanne
Irre Kochen – Wodka Martini – Baquette – Frischkäse
Moeys Kitchen – Cranberry Mimosa

Na, ist euch schon ein Favorit ins Auge gestochen. Ich könnte mich auf alle Fälle nicht entscheiden bei so einer Auswahl und werde sicher einige Rezepte ausprobieren. Aber zuerst gönne ich mir jetzt einen Juniper Mocktail mit Zitrusfüchten und stoße auf euch und eine leckere Woche an!

Juniper Mocktail mit Zitrusfrüchten
Zutaten
  1. 7 EL Wacholderbeeren
  2. 2 TL Pfefferkörner Rot und Schwarz
  3. 1 TL Koriandersamen
  4. 1 Bio Zitrone - am Besten Sorrento oder Amalfi Zitrone
  5. 3 Orangen
  6. 500 ml Wasser
  7. 300 g Zucker
  8. Tonic Water
Zubereitung
  1. Für den Wacholdersirup, die Wacholderbeeren gemeinsam mit den Koriandersamen und den Pfefferkörnern in 500 ml Wasser aufkochen. Alles ca. 30 Minuten auf geringster Herdstufe ziehen lassen und danach bei Seite stellen.
  2. In der Zwischenzeit die Zitrusfrüchte gründlich waschen, abtrocknen und mit einem Gemüseschäler alle Schalen abschälen. Achtet dabei wie immer darauf, dass ihr nichts vom Mesokarp/Albedo (Weiße Innenschicht) abschält, da der Wacholdersirup ansonsten bitter werden könnte.
  3. Das durchgezogene - aromatisierte Wasser durch ein Sieb in ein zweites Gefäß abgießen und die Gewürze zu einer groben Paste mörsern oder zerkleinern.
  4. Das Gewürzwasser zurück in den Kochtopf geben, die abgeriebenen Schalen hinzufügen und alles wieder zum kochen bringen. Dabei den Zucker einrühren und darauf achten, dass er sich vollständig aufgelöst hat.
  5. Wenn der Zuckersirup kocht, die Gewürzpaste einrühren. Alles bei geringer Hitze zugedeckt ca. 5-7 Minuten köcheln lassen. Danach vom Herd nehmen und den Sirup abgedeckt 1-2 Tage im Kühlschrank durchziehen lassen.
  6. Danach den Sirup durch ein Passiertuch in ein zweites Gefäß abgießen und die Gewürze dabei fest ausdrücken.
  7. Den Sirup nach Belieben nochmal aufkochen und sofort in saubere Flaschen füllen und diese fest verschließen.
  8. Für den Juniper Cocktail mit Zitrusfrüchten, einige Eiswürfel in den Gläsern verteilen, jeweils ca. 2-4 cl Wacholdersirup über die Eiswürfel gießen und mit 200 ml eisgekühlten Tonic Water auffüllen. Nach Belieben mit Orangen- und Zitronenschalen garnieren noch zusätzlich 2-3 Wacholderbeeren darüber geben und servieren.
Gaumenpoesie http://gaumenpoesie.com/

Eingelegte Kumquats

16 Nov 2017

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Seid ihr schon in Weihnachtsstimmung? Ich finde schön langsam kann man sich durchaus schon darüber Gedanken machen, womit man seine Lieben in diesem Jahr beglücken möchte, nicht wahr! Und weil das Christkind jedes Jahr schneller um die Ecke geflattert kommt als uns manchmal lieb ist, möchte ich euch heute endlich das Rezept für eingelegte Kumquats verraten, das ich übrigens über ein Jahr vor euch Geheim halten musste!

Eingelegte Kumquats 1

Den einen oder anderen mag es vielleicht noch ein kleines bisschen zu früh sein für Weihnachtsrezepte, aber im Fall der eingelegten Kumquats kann ich einfach nicht anders und freue mich ganz besonders darüber, euch heute endlich das Rezept an die Hand geben zu dürfen. Bereits seit Ende September 2016 warte ich schon darauf euch endlich die eingelegten Kumquats zeigen zu dürfen, denn das war damals der Zeitpunkt als ich die eingelegten Kumquats für die Weihnachtsausgabe 2016 der *Kochen & Küche gemacht habe. Leider haben es die köstlichen Kumquats dann doch nicht ins Magazin geschafft und ich musste somit mein bitter-süßes Geheimnis weiter für mich behalten.

Ein bisschen eigenartig war es damals schon für mich als ich Ende September die erste Weihnachtsdeko aus dem hintersten Eckchen der Abstellkammer frei gegraben habe, um die einzelnen Geschenke aus der Küche für die *Kochen & Küche zu fotografieren. Aber dennoch lag für mich ein gewisser Zauber in der Luft. Zu wissen, dass meine Weihnachts-Geschenke Ideen bereits das zweite Jahr in Folge in einer Kochzeitschrift abgedruckt sind und ich dadurch so viele Menschen erreichen kann – die vielleicht wiederum anderen damit eine Freude bereiten, das ist für mich einfach ein unbeschreiblich schönes Gefühl und macht mich ehrlich gesagt schon so ein kleines-großes bisschen stolz.

Eingelegte Kumquats 3

Bevor ich euch aber in nächster Zeit mit vielen tollen Weihnachtsgeschenken aus der Küche eindecke, lüfte ich jetzt endlich mein Geheimnis für die eingelegten Kumquats – die sich übrigens vielseitig einsetzen lassen und auch ganz wunderbar zu herzhaften Gerichten, wie der gebackenen Ente mit Rotkohlknödeln, passen und erkläre die Gaumenpoesie-Weihnachtszeit 2017 hiermit hochoffiziell eröffnet!

Eingelegte Kumquats
Zutaten
  1. 500 g Kumquats
  2. 800 ml Wasser
  3. 500 g Zucker
  4. 2 Zimtstangen
  5. 2 Sternanis
  6. 2 Gewürznelken
  7. Saft von ½ Zitrone oder
  8. Orange
  9. eventuell 2 EL Rum
Zubereitung
  1. „Kumquats gründlich waschen und mit einem Tuch trocken reiben, die Stielansätze (falls vorhanden) wegschneiden.
  2. Wasser in einem ausreichend großen Topf zum Kochen bringen, den Zucker und die Gewürze hinzufügen und so lange kochen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Kumquats in den Topf geben und bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen.
  3. „„Topf vom Herd ziehen und die Kumquats über Nacht im Topf ziehen lassen.
  4. „„Am nächsten Tag den Zitronen- oder Orangensaft und nach Belieben den Rum zu den Kumquats geben.
  5. „„Alles noch einmal aufkochen, nach ca. 5 Minuten die Kumquats mit einem Löffel aus dem
  6. Sirup nehmen und in sterilisierten Schraubverschluss oder Rexgläsern verteilen. Wer mag, kann auch noch Zimtstangen und Sternanis in den Gläsern verteilen.
  7. „„Den Sirup weitere 15 Minuten stark kochen lassen, über die Kumquats gießen und die Gläser sofort fest verschießen.
Gaumenpoesie http://gaumenpoesie.com/
Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit *Kochen und Küche entstanden. Die gekennzeichneten Links sind Kooperations Links.

Lavendel Sirup

30 Jun 2015

Herrlich, der Sommer ist nun endlich auch bei uns hier angekommen und ich hoffe auch stark dass er noch ein Zeitchen bleibt. Wenn es nach mir geht, ruhig auch für immer! Ich liebe den Sommer. Die warmen Strahlen die auf der Haut so kitzeln. Das Summen der Bienen. Der Duft der verschiedenen Pflanzen aus unserem Garten. Ausgelassene Badetage und die lauen Sommerabende auf unserer Dachterrasse in denen wir eingekuschelt nebeneinander sitzen…. Momente in denen nichts gesagt wird, und doch so viel. Kennt ihr das, wenn man das Gefühl hat etwas festhalten und aufbewahren zu müssen, so als wäre es ein Schatz!? So geht es mir jedes Jahr um diese Zeit. Ich versuche dann immer so gut und viel wie möglich von all den Geschenken die der Sommer zu bieten hat in meiner kleinen Schatzkammer zu hüten. Ganz fest verschlossen stehen sie dann da, in Reihe und Glied – bis die ersten Blätter fallen, die Tage wieder kürzer werden und so manche Gemüter so trüb wie das Wetter. Genau dann ist es nämlich an der Zeit einen dieser Schätze zu öffnen, um sich den Sommer zumindest auf den Teller oder ins Glas zurück zu holen! 
Bevor ich jedoch endgültig meinen Einkoch-Marathon starte, will ich euch heute erstmal diesen himmlischen Lavendel Sirup ans Herz legen. Der ist nämlich so lecker und erfrischend, dass mich beinahe jetzt schon ein wenig Angst überkommt bei dem Gedanken mein angelegter Vorrat könne nicht ausreichen…. 😉
Lavendel Sirup 1

Zutaten:
(Für ca. 0,75l Sirup)
1l Wasser
1kg Zucker
1 Bio Zitrone in Scheiben geschnitten
25g Zitronensäure
2 Hände voll Lavendelblüten und Lavendelblätter
wasserlösliches violettes Lebensmittelfarbpulver (bei Bedarf)

Zuereitung:
Zuerst das Wasser aufkochen lassen. Jetzt könnt ihr den Zucker, den Zitronensaft und die Zitronensäure hinzugeben und alles kurz köcheln lasse. Nun müsst ihr das Gemisch auskühlen lassen, damit euer Lavendel nichts von seinem herrlichen Aroma verliert. Jetzt könnt ihr die Lavendelblüten und Blätter dem ca. 50 c° warmen Sirup beigeben und abgedeckt 3 Tage ziehen lassen. Dann den Sirup abseihen und die Blüten nochmal gut ausdrücken. Dafür legt ihr am besten zusätzlich ein sauberes Küchentuch in euer Sieb. Den aufgefangenen Sirup nochmal aufkochen und etwas köcheln lassen. Nun könnt ihr euren heissen Sirup in sauber vorbereitete Flaschen füllen, auskühlen lassen und euch den Sommer, wann immer ihr wollt, ins Glas holen!

Tipp: Verfeinert mit eurem Sirup doch auch mal Eis, Pudding, Prosecco oder Weinschorlen! 😉