Buntglas-Kekse

24 Dez 2017

Ihr Lieben,

Heute ist es tatsächlich schon so weit und der 24. Dezember ist gekommen. Habt ihr schon alle Geschenke eingepackt, alles soweit vorbereitet für euer perfektes Weihnachtsfest und könnt ihr die Bescherung auch kaum erwarten? Na dann lasst euch doch die Wartezeit aufs Christkinderl von meinen Buntglas-Keksen versüßen und greift nach den Sternen!

Buntglas-Kekse 1

Zugegeben, mein heutiges Rezept für die Buntglas-Kekse kommt eigentlich viel zu spät, aber nachdem es mir in letzter Zeit mal wieder nicht so gut gesundheitlich ging und mich so viele von euch nach dem Rezept gefragt haben, möchte ich einigen von euch damit eine kleine Freude bereiten. Ausserdem sind sie so hübsch, dass es schade wäre die Buntglas-Kekse erst nächstes Jahr zu bloggen, findet ihr nicht?

Buntglas-Kekse 2

Einfach mal Danke sagen..

Mit meinen Buntglas-Keksen bin ich heute wirklich auf den allerletzten Weihnachtsschlitten aufgesprungen, aber so unter uns gesagt ist es für eine kleine Nascherei doch eigentlich nie zu spät, oder?

Mit meinem heutigen Beitrag möchte ich mich zudem noch bei Tchibo Schweiz bedanken. Und Nein, das ist in diesem Fall keine Werbung! Nachdem ich Mitte November von Tchibo Schweiz ein wahnsinnig hübsches Päckchen mit ganz tollen Backutensilien erhalten habe, einfach nur so – um mir eine Freude zubereiten, wollte ich unbedingt einen super tollen Beitrag als kleines Dankeschön dafür hinlegen. Und dann kamen „wie alle Jahre wieder“ meine Nieren dazwischen und haben mich mal wieder flach gelegt. Nichts desto trotz, hab ich mich aufgerafft und diese hübschen Buntglas-Kekse einige Male gebacken, bis ich mit dem Resultat endlich zufrieden war. Aber als Dankeschön für so ein bezauberndes Packerl, darf man sich Ruhig auch Mühe geben, nicht wahr!

Buntglas-Kekse 3

Nachdem ich mich bereits vor einigen Jahren bei Jankes Soulfood, S-Küche und Tinas Tausendschön in diese bezauberndes Kekse mit Glasoptik in der Mitte verliebt hatte, war für mich klar, dass ich es auch endlich probieren musste. Der Mailänderliteig – den ich bereits für die Teebeutelkekse verwendet habe und der im Prinzip nichts anderes ist als ein Mürbteig mit weniger Butter, war zackig gemacht und die Bonbons waren auch relativ schnell nach Farbe sortiert und mussten nur noch in einem Gefriersack zu groben Staub verarbeitet werden. Aber dann fing mein Buntglas-Kekse-Desaster erst so richtig an. Das erste Backblech voll Kekserl ist mir total verbrannt und bei der zweiten Ladung an Buntglas-Keksen wollte der Zucker einfach nicht schmelzen, weil ich bunten Dekorzucker verwendet hatte. Die Buntglas-Kekse sahen damit eher aus wie diese Bügelbilder aus meiner Kindheit. Gibt es so etwas heute eigentlich noch? Ich schweife ab.. Auf alle Fälle heisst es nicht umsonst, alle guten Dinge seien Drei! Denn beim dritten Anlauf hat es endlich geklappt und ich konnte diese hübschen Buntglas-Kekse aus dem Ofen holen.

Buntglas-Kekse 4

Da ich finde, dass so ein bisschen Kitsch an Weihnachten eigentlich nie fehlen darf, hab ich die Buntglas-Kekse vor dem Backen mit einem Trinkhalm gelocht, damit man sie später an den Baum hängen kann und zudem noch mit Zuckerguss, Goldstaub und Zuckerperlen aufgerüscht. Wenn schon, denn schon 😀 Aber jetzt genug ihr Lieben, greift nach den Sternen, lasst euch verzaubern und genießt ein wundervolles und besinnliches Weihnachtsfest mit euren Lieben!

Ich wünsche euch allen frohe Weihnachten!

Eure Sarah

Zutaten:
Mailänderliteig oder Mürbeteig
1 Packung Bunte Bonbons ohne Füllung
3-4 Gefrierbeutel
Keksausstecher in 2 Größen – Sternausstecher
Backpapier
1 Trinkhalm
1 Eiweiß
Eine Prise Salz
120 g Puderzucker
1-2 EL Wasser Zitronensaft
Zuckerperlen und Goldpulver zum Dekorieren

Zubereitung:

Den Teig wie beschrieben vorbereiten, zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie eingewickelt ca. 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
In der Zwischenzeit die Bonbons aus dem Papier holen und nach Farbe sortiert in Gefrierbeutel geben. Die Gefrierbeutel gut verschließen und die Bonbons mit einem Hammer in feine Stückchen schlagen. Achtet darauf, dass eure Bonbons zwar sehr fein zertrümmert werden, aber nicht zu sehr zu Staub, da das Ergebnis so später gleichmäßiger wird.
Den Ofen auf ca. 160 c° Ober/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
Den Teig aus dem Kühlschrank holen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche gleichmäßig dünn ausrollen.
Nun zuerst mit dem großen Keksausstecher beliebig viele Kekse ausstechen und danach mit der kleineren Form kleine Öffnungen für die Bonbons ausstechen. Wenn ihr mögt, könnt ihr zusätzlich noch mit einem Trinkhalm kleine Löcher ausstechen, damit ihr eure Kekse später aufhängen könnt.
Die Bonbons möglichst gleichmäßig auf die kleineren ausgestochenen Öffnungen der Kekse verteilen.
Die Buntglas-Kekse auf mittlerer Schiene ca. 8-10 Minuten backen, bis die Kekse eine goldbraune Farbe angenommen haben und die Bonbons geschmolzen sind.
Die Kekse kurz auf dem Backblech abkühlen lassen, bis das Buntglas bzw. der Zucker fest geworden ist, vorsichtig vom Backblech nehmen und nach Belieben dekorieren.
Das Eiweiß zusammen mit einer Prise Salz steif schlagen – dabei den Puderzucker langsam einrieseln lassen und dass Wasser unter die Zuckermasse heben. Die Zuckermasse sollte eine Joghurt ähnliche Konsistenz haben.
Die Zuckermasse in einen kleinen Spritzbeutel füllen und die Kekse damit glasieren. Zuerst die Konturen der Kekse nachziehen und dann die Zwischenräume der Kekse mit der Zuckermasse auffüllen. Nach Belieben noch zusätzlich mit Zuckerperlen dekorieren und fest werden lassen.

Erdbeer Cookies

27 Jul 2017

Also zur Zeit bin ich selbst amüsiert über meine Schusseligkeit. Da hab ich doch tatsächlich anfangs der Erdbeersaison diese köstlichen Erdbeer Cookies mit weißen Schokostückchen, gehackten Pistazien und Kürbiskernen gemacht und ganz darauf vergessen euch das Rezept für die schnabulösen Riesenkekse an die Hand zu geben. Was solls? Dann gibt’s die Erdbeer Cookies eben zum Ende der Erdbeersaison.

Erdbeer Cookies1

Ich weiß, schon wieder ein Beeren Rezept und schon wieder gibt’s was Süßes. Aber da das Wetter zur Zeit ohnehin eher an Herbst als an Sommer erinnert, kann man den Ofen doch ruhig kurz mal aufheizen, oder? Bevor ich euch die ewig gleiche alte Beeren Leier vorschwafel und euch davon erzähle wie toll ich die saisonalen Beerchen finde, zeige ich euch lieber gleich nochmal ein Bild von den leckeren Erdbeer Frischkäse Cookies mit weißer Schokolade, Pistazien und Kürbiskernen. Ich muss euch das Ganze ja irgendwie schmackhaft machen! 😉

Erdbeer Cookies 2

Zugegeben, ich bin in letzter Zeit ein wenig schusselig. Meine Mama und ich starten bereits in einem Monat unsere langersehnte Italien Reise bis an die Amalfi Küste und da gibts natürlich in der Zwischenzeit noch so einiges vorzubereiten, aber für ein paar leckere Kekse räumt man sich doch gerne ein wenig Zeit ein, nicht wahr! Auch wenn mein heutiger Beitrag mal wieder sprichwörtlich auf den letzten Drücker kommt, möchte ich euch das Rezept für meine Erdbeer Cookies auf keinen Fall vorenthalten! Die sind nämlich nicht nur schnell gemacht, sie sind auch ein sündhaft leckeres Knuspervergnügen fürs Büro, als Nervennahrung zwischendurch oder zum verschenken! 

Erdbeer Cookies 3

Meine Inspirationsquelle für die schnabulösen Erdbeer Cookies war in diesem Fall der liebe Patrick Rosenthal. Ich mag Patricks Blog extrem gerne! Die abwechslungsreichen Rezepte und die wundervollen Bilder sprechen einfach für sich. Ich finde man merkt einfach, dass jedes Gericht und jedes Foto mit einer großen Portion Liebe gemacht wurde und hinter diesem vielseitigen Foodblog steckt übrigens ein wahnsinnig lieber Mensch, den ich zu meinem Glück letztes Jahr endlich persönlich kennenlernen durfte. Falls ihr Patricks Blog also tatsächlich noch nicht kennen solltet, schaut unbedingt mal vorbei!

Erdbeer Cookies 4

Aber jetzt zurück zu den Erdbeer Cookies! Das Rezept ist relativ einfach herzustellen und der Erdbeer Cookie Teig ist recht schnell zusammen gerührt. Ich habe meinem Teig noch zusätzlich ein paar gehackte Pistazien und Kürbiskerne hinzugefügt, die den Riesenkekserln noch zusätzlich ein wenig crunch verpassen. Ihr könnt aber natürlich auch ganz nach eurem Geschmack andere Nüsse, Haferflocken usw. unter eure Erdbeer Cookie Masse heben. Der Teig ist anfangs zwar ein wenig zäh, aber keine Sorge! Wenn die köstlichen Erdbeer Cookies erst mal gebacken sind, werdet ihr sie (hoffentlich) lieben und bis auf den letzten Krümel vernaschen!

Ihr Lieben, ich hoffe ich konnte euch meine Version der Erdbeer Cookies schmackhaft machen und ihr probiert mein Rezept ganz bald aus! Denn noch ist die Saison nicht ganz zu Ende….

Erdbeer Cookies
Zutaten
  1. 160 g Mehl
  2. ½ TL Backpulver
  3. 1 Prise Salz
  4. 60 g Butter (zimmertemperatur)
  5. 120 g Frischkäse
  6. 100 g Zucker
  7. 1 Ei
  8. Mark 1 Vanilleschote oder aus der Mühle
  9. 8 mittelgroße Erdbeeren
  10. 2 TL Zitronensaft
  11. Zitronenabrieb 1 Bio Zitrone
  12. 150 g weiße Schokolade
  13. 1 EL gehackte Kürbiskerne
  14. 1 EL gehackte Pistazien
  15. 2 TL Mehl für die Erdbeerstücke
Zubereitung
  1. Die Erdbeeren gründlich waschen, rüsten und in kleine Stücke schneiden. Die Schokolade grob hacken oder raffeln und beides bei Seite stellen.
  2. Das Mehl zusammen mit einer Prise Salz und dem Backpulver in eine Schüssel geben und alles miteinander vermengen.
  3. Die zimmerwarme Butter zusammen mit dem Ei, dem Frischkäse, dem Zitronenabrieb und dem Zucker in eine ausreichend große Rührschüssel geben und alles gründlich miteinander schaumig rühren und die Mehlmischung hinzu geben.
  4. Die zuvor geraffelten Schokostückchen und einen Teil der Pistazien und Kürbiskerne (ca. die Hälfte) unter die Masse heben.
  5. Die Erdbeerstücke mit dem Zitronensaft beträufeln, in 2 TL Mehl wenden und vorsichtig unter den Teig rühren.
  6. Den Teig für ca. eine Stunde in den Kühlschrank geben. In der Zwischenzeit zwei Backbleche mit Backpapier belegen und den Ofen auf 180 c° Ober/Unterhitze vorheizen.
  7. Den Cookie Teig aus dem Kühlschrank holen und mit einem Löffel ca. 10-12 Teighäufchen (mit genügend Abstand zueinander) auf den vorbereiteten Backblechen verteilen.
  8. Die restlichen Pistazien und Kürbiskerne über die Teighäufchen streuen und die Cookies auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten goldbraun backen.
  9. Die fertig gebackenen Cookies aus dem Ofen holen und kurz auskühlen lassen.
  10. Zum vollständigen abkühlen die Erdbeer Cookies zusätzlich auf ein Kuchengitter geben.
Gaumenpoesie http://gaumenpoesie.com/

Wo die Liebe den Tisch deckt,
schmeckt das Essen am besten. 

Teebeutel-Kekse [Werbung]

12 Dez 2016

Nachdem hier letzte Woche mit dem Weihnachtsmenü ja so einiges los war, lasse ich es dieses mal ein wenig ruhiger angehen. Also lehnt euch schon mal zurück und macht es euch bequem. Ich hab heute nämlich eine große Kanne Tee und passend dazu ein paar leckere Teebeutel-Kekse für euch vorbereitet.

Teebeutel-Kekse 1

Nur mehr 11 Tage, dann ist es endlich soweit und das Christkind kommt. Dabei gibt es doch noch so viel zu erledigen und die restlichen Geschenke wollen besorgt werden. Ja, alle Jahre wieder beinahe pünktlich um diese Zeit bricht das totale Chaos aus und wir sind im Weihnachtswahnsinn angelangt, dabei kann schenken doch eigentlich so einfach sein….

Teebeutel-Kekse 2

Schenken mit Villeroy & Boch

Gemeinsam mit 23 anderen Bloggern darf ich in diesem Jahr den Villeroy & Boch Adventskalender ausrichten und heute mit meinem Beitrag das 13. Türchen für  euch öffnen. Falls ihr also noch auf der Suche nach einem tollen Geschenk seid, dann lasst euch das morgige Türchen bei den bezaubernden Kölner Jungs von Die Jungs kochen und backen auf keinen Fall entgehehn und holt euch auch gerne weitere Anregungen bei der lieben Monica von Dila vs. Kitchen – die das gestrige Türchen des Villeroy & Boch Adventskalender geöffnet hat.

Teebeutel-Kekse 3

Als ich mir ein Produkt aus dem Villeroy & Boch Sortiment aussuchen durfte, war für mich sofort klar: Es MUSS genau diese Teekanne sein. Plötzlich kamen ganz viele wundervolle Erinnerungen in mir hoch und ich musste sofort an die Teekanne meiner Oma denken und an eine für mich unvergessliche Weihnachtsgeschichte.

Teebeutel-Kekse 4

Meine Oma hatte eine Teekanne, die beinahe gleich aussah wie meine neue Villeroy & Boch Teekanne. Sie hat ihre Teekanne sprichwörtlich heiß geliebt und stellte sie immer extra ganz behutsam  weit nach oben in die Regalablage ihrer Wohnzimmer-Vitrine. Als mein Bruder und ich kurz vor Weihnachten in genau dieser Vitrine einige Päckchen erblickten, kamen wir auf die total bescheuerte Idee die Vitrine hoch zu klettern, um einen geheimen Blick in die Päckchen zu werfen. Ihr ahnt es schon, oder? Beim Versuch eines der Päckchen hervorzuziehen, knallte die schöne Teekanne natürlich mit Vollkaracho aus der Vitrine und war kaputt. Anstatt einfach alles zu gestehen und uns anständig bei Oma zu entschuldigen, versuchten wir den Vorfall zu vertuschen und die Teekanne mit herkömmlichen Schulleim zu kleben – was natürlich überhaupt nicht funktionierte und stellten die lädierte Teekanne einfach zurück in die Vitrine. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wie diese Teekanne ausgesehen hat und es war noch nicht mal im Traum daran zu denken daraus jemals wieder Tee zu servieren, aber wir wussten es mit unseren 9 und 6 Jahren einfach nicht besser und waren der Meinung unser kleines Hoppala geschickt vertuscht zu haben. Als meine Oma Tags darauf die Kanne aus der Vitrine holte, sah sie uns nur ganz kurz traurig an und ging ohne jeglichen Kommentar in die Küche. Ich bin mir bis heute sicher, dass sie dort geweint hat und es bricht mir das Herz, wenn ich nur daran denke, dass ich sie so traurig gemacht haben könnte – aber als Kind nimmt man vieles eben nicht wahr und tut unüberlegte Dinge, ohne es wirklich böse zu meinen.

Als der so lange herbeigesehnte Heiligende Abend dann endlich gekommen war und mein Bruder und ich die Geschenke verteilen durften, fanden wir unter dem Baum ein hübsch verpacktes rotes Päckchen mit der Aufschrift für Oma von Chris und Sarah. Also gaben wir das Geschenk – in der Annahme unsere Mama hätte es besorgt, unserer Oma und warteten gespannt auf den Inhalt…. Ihr erahnt es jetzt bestimmt schon was sich in dem roten Päckchen befand, oder!? Richtig! Eine neue Teekanne, die genau so aussah wie die alte – die mein Bruder und ich kaputt gemacht hatten. Und soll ich euch verraten was das für mich so besondere an dieser Geschichte ist? Meine Mama hat diese Teekanne nicht besorgt und wusste noch nicht mal was von dem kleinen Ungeschick. Vielleicht war es ja meine Oma, die mit ihrem großen Herz unser schlechtes Kinder-Gewissen beruhigen wollte. Vielleicht war es aber auch das Christkindl, das meiner Oma ein ganz besonderes Geschenk bereiten wollte…..

Ich hoffe euch hat meine kleine Weihnachtsgeschichte aus dem Hause Gaumenpoesie gefallen und ich konnte euch ein paar Minuten vom Weihnachtsstress ablenken. Ich werde es mir jetzt auf alle Fälle mit einer Kanne Tee gemütlich machen, den einen oder anderen Beitrag tippen und mir dazu ein paar leckere Teebeutel-Kekse genehmigen, die sich übrigens auch wunderbar als weihnachtliches Geschenk aus der Küche oder als besondere Einladung zum Tee eignen. Also ihr Lieben, lasst euch nicht stressen und beschenkt euch unbedingt auch zwischendurch mal selbst mit einer kleinen Verschnaufpause und ein wenig Zeit. Auch wenn es nur bei einer heissen Kanne Tee ist und ein paar Teebeutel-Keksen.

Teebeutel-Kekse
Zutaten
  1. 250 g Weizenmehl
  2. 125 g weiche Butter
  3. 125 g Zucker
  4. 1 TL Bio Vanille Zucker
  5. Eine Prise Salz
  6. 1 Eier
  7. Abrieb einer halben Bio Zitrone
  8. ca. 120 g dunkle Kuvertüre
  9. Zuckerperlen und Streuseln nach Belieben
  10. 1 Teebeutel als Vorlage für den Teig
  11. 1 Trinkhalm für die Löcher der Teebeutel-Kekse
  12. Bänder für die Dekoration
Zubereitung
  1. Die zimmerwarme Butter in eine Rührschüssel geben und gemeinsam mit dem Zucker gründlich verrühren.
  2. Den Zitronenabtrieb und den Vanillezucker ebenfalls in die Rührschüssel geben und wiederum gründlich miteinander verrühren bis eine einheitliche Masse entsteht.
  3. Das Eigelb vom Eiweiß trennen und getrennt voneinander jeweils ca. 30 Sekunden unter die Buttermischung mixen.
  4. Das Mehl portionsweise dazu sieben und so lange miteinander verrühren bis ein einheitlich geschmeidiger Teig entsteht.
  5. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie eingewickelt ca. 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
  6. Den Ofen auf ca. 160 c° Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
  7. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche gleichmäßig dünn ausrollen.
  8. Den Teebeutel als Schablone auf dem Teig platzieren und mit einem Messer Teebeutel für die Kekse herausschneiden, sowie jeweils links und rechts die seitlichen Kanten leicht schräg wegschneiden.
  9. Nun mit einer Lochtülle oder einem Trinkhalm kleine Löcher für die Teebänder herausstechen und die Teebeutel-Kekse mit genügen Abstand zueinander auf das vorbereitete Backblech legen.
  10. Das Backblech in den Ofen geben und die Kekse ca. 10 -12 Minuten auf mittlerer Schiene fertig backen.
  11. Die fertig gebackenen Kekse auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  12. In der Zwischenzeit die Bänder mit einer Schere in die gewünschte Länge schneiden und bei Seite legen. Ich habe dafür wieder einen Teebeutel als Vorlage genommen und die Länge der Beutelschnur einfach grob abgemessen.
  13. Die Kuvertüre mit einem Messer in kleine Stücke hacken und unter rühren bei mittlerer Hitze über dem Wasserbad zum schmelzen bringen. Dazu ein wenig Wasser in einem Topf erhitzen - die gehackte Kuvertüre in einen kleineren Topf geben und diesen über den größeren hängen. Beachtet dabei dass das Wasser den kleineren Topf nicht berührt und ihr eure Kuvertüre bei geringer Hitze zum schmelzen bringt, da sie ansonsten ihren Glanz verliert.
  14. Den Topf vom Kochfeld ziehen und die Teebeutel-Kekse mit der unteren Seite durch die geschmolzene Kuvertüre ziehen.
  15. Die Kuvertüre gründlich abtropfen lassen und die Kekse auf ein Abtropfgitter legen.
  16. Die Kuvertüre kurz antrocknen lassen und nach Belieben mit Zuckerperlen und Streuseln verzieren.
  17. Die Teebeutel-Kekse vollständig austrocknen lassen und am besten über Nacht offen stehen lassen.
  18. Die Bänder durch die Lochöffnung der Kekse ziehen, verknoten und die fertigen Kekse zum Tee servieren und genießen.
Gaumenpoesie http://gaumenpoesie.com/