Teebeutel-Kekse [Werbung]

12 Dez 2016

Nachdem hier letzte Woche mit dem Weihnachtsmenü ja so einiges los war, lasse ich es dieses mal ein wenig ruhiger angehen. Also lehnt euch schon mal zurück und macht es euch bequem. Ich hab heute nämlich eine große Kanne Tee und passend dazu ein paar leckere Teebeutel-Kekse für euch vorbereitet.

Teebeutel-Kekse 1

Nur mehr 11 Tage, dann ist es endlich soweit und das Christkind kommt. Dabei gibt es doch noch so viel zu erledigen und die restlichen Geschenke wollen besorgt werden. Ja, alle Jahre wieder beinahe pünktlich um diese Zeit bricht das totale Chaos aus und wir sind im Weihnachtswahnsinn angelangt, dabei kann schenken doch eigentlich so einfach sein….

Teebeutel-Kekse 2

Schenken mit Villeroy & Boch

Gemeinsam mit 23 anderen Bloggern darf ich in diesem Jahr den Villeroy & Boch Adventskalender ausrichten und heute mit meinem Beitrag das 13. Türchen für  euch öffnen. Falls ihr also noch auf der Suche nach einem tollen Geschenk seid, dann lasst euch das morgige Türchen bei den bezaubernden Kölner Jungs von Die Jungs kochen und backen auf keinen Fall entgehehn und holt euch auch gerne weitere Anregungen bei der lieben Monica von Dila vs. Kitchen – die das gestrige Türchen des Villeroy & Boch Adventskalender geöffnet hat.

Teebeutel-Kekse 3

Als ich mir ein Produkt aus dem Villeroy & Boch Sortiment aussuchen durfte, war für mich sofort klar: Es MUSS genau diese Teekanne sein. Plötzlich kamen ganz viele wundervolle Erinnerungen in mir hoch und ich musste sofort an die Teekanne meiner Oma denken und an eine für mich unvergessliche Weihnachtsgeschichte.

Teebeutel-Kekse 4

Meine Oma hatte eine Teekanne, die beinahe gleich aussah wie meine neue Villeroy & Boch Teekanne. Sie hat ihre Teekanne sprichwörtlich heiß geliebt und stellte sie immer extra ganz behutsam  weit nach oben in die Regalablage ihrer Wohnzimmer-Vitrine. Als mein Bruder und ich kurz vor Weihnachten in genau dieser Vitrine einige Päckchen erblickten, kamen wir auf die total bescheuerte Idee die Vitrine hoch zu klettern, um einen geheimen Blick in die Päckchen zu werfen. Ihr ahnt es schon, oder? Beim Versuch eines der Päckchen hervorzuziehen, knallte die schöne Teekanne natürlich mit Vollkaracho aus der Vitrine und war kaputt. Anstatt einfach alles zu gestehen und uns anständig bei Oma zu entschuldigen, versuchten wir den Vorfall zu vertuschen und die Teekanne mit herkömmlichen Schulleim zu kleben – was natürlich überhaupt nicht funktionierte und stellten die lädierte Teekanne einfach zurück in die Vitrine. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, wie diese Teekanne ausgesehen hat und es war noch nicht mal im Traum daran zu denken daraus jemals wieder Tee zu servieren, aber wir wussten es mit unseren 9 und 6 Jahren einfach nicht besser und waren der Meinung unser kleines Hoppala geschickt vertuscht zu haben. Als meine Oma Tags darauf die Kanne aus der Vitrine holte, sah sie uns nur ganz kurz traurig an und ging ohne jeglichen Kommentar in die Küche. Ich bin mir bis heute sicher, dass sie dort geweint hat und es bricht mir das Herz, wenn ich nur daran denke, dass ich sie so traurig gemacht haben könnte – aber als Kind nimmt man vieles eben nicht wahr und tut unüberlegte Dinge, ohne es wirklich böse zu meinen.

Als der so lange herbeigesehnte Heiligende Abend dann endlich gekommen war und mein Bruder und ich die Geschenke verteilen durften, fanden wir unter dem Baum ein hübsch verpacktes rotes Päckchen mit der Aufschrift für Oma von Chris und Sarah. Also gaben wir das Geschenk – in der Annahme unsere Mama hätte es besorgt, unserer Oma und warteten gespannt auf den Inhalt…. Ihr erahnt es jetzt bestimmt schon was sich in dem roten Päckchen befand, oder!? Richtig! Eine neue Teekanne, die genau so aussah wie die alte – die mein Bruder und ich kaputt gemacht hatten. Und soll ich euch verraten was das für mich so besondere an dieser Geschichte ist? Meine Mama hat diese Teekanne nicht besorgt und wusste noch nicht mal was von dem kleinen Ungeschick. Vielleicht war es ja meine Oma, die mit ihrem großen Herz unser schlechtes Kinder-Gewissen beruhigen wollte. Vielleicht war es aber auch das Christkindl, das meiner Oma ein ganz besonderes Geschenk bereiten wollte…..

Ich hoffe euch hat meine kleine Weihnachtsgeschichte aus dem Hause Gaumenpoesie gefallen und ich konnte euch ein paar Minuten vom Weihnachtsstress ablenken. Ich werde es mir jetzt auf alle Fälle mit einer Kanne Tee gemütlich machen, den einen oder anderen Beitrag tippen und mir dazu ein paar leckere Teebeutel-Kekse genehmigen, die sich übrigens auch wunderbar als weihnachtliches Geschenk aus der Küche oder als besondere Einladung zum Tee eignen. Also ihr Lieben, lasst euch nicht stressen und beschenkt euch unbedingt auch zwischendurch mal selbst mit einer kleinen Verschnaufpause und ein wenig Zeit. Auch wenn es nur bei einer heissen Kanne Tee ist und ein paar Teebeutel-Keksen.

Teebeutel-Kekse
Zutaten
  1. 250 g Weizenmehl
  2. 125 g weiche Butter
  3. 125 g Zucker
  4. 1 TL Bio Vanille Zucker
  5. Eine Prise Salz
  6. 1 Eier
  7. Abrieb einer halben Bio Zitrone
  8. ca. 120 g dunkle Kuvertüre
  9. Zuckerperlen und Streuseln nach Belieben
  10. 1 Teebeutel als Vorlage für den Teig
  11. 1 Trinkhalm für die Löcher der Teebeutel-Kekse
  12. Bänder für die Dekoration
Zubereitung
  1. Die zimmerwarme Butter in eine Rührschüssel geben und gemeinsam mit dem Zucker gründlich verrühren.
  2. Den Zitronenabtrieb und den Vanillezucker ebenfalls in die Rührschüssel geben und wiederum gründlich miteinander verrühren bis eine einheitliche Masse entsteht.
  3. Das Eigelb vom Eiweiß trennen und getrennt voneinander jeweils ca. 30 Sekunden unter die Buttermischung mixen.
  4. Das Mehl portionsweise dazu sieben und so lange miteinander verrühren bis ein einheitlich geschmeidiger Teig entsteht.
  5. Den Teig zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie eingewickelt ca. 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
  6. Den Ofen auf ca. 160 c° Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.
  7. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche gleichmäßig dünn ausrollen.
  8. Den Teebeutel als Schablone auf dem Teig platzieren und mit einem Messer Teebeutel für die Kekse herausschneiden, sowie jeweils links und rechts die seitlichen Kanten leicht schräg wegschneiden.
  9. Nun mit einer Lochtülle oder einem Trinkhalm kleine Löcher für die Teebänder herausstechen und die Teebeutel-Kekse mit genügen Abstand zueinander auf das vorbereitete Backblech legen.
  10. Das Backblech in den Ofen geben und die Kekse ca. 10 -12 Minuten auf mittlerer Schiene fertig backen.
  11. Die fertig gebackenen Kekse auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
  12. In der Zwischenzeit die Bänder mit einer Schere in die gewünschte Länge schneiden und bei Seite legen. Ich habe dafür wieder einen Teebeutel als Vorlage genommen und die Länge der Beutelschnur einfach grob abgemessen.
  13. Die Kuvertüre mit einem Messer in kleine Stücke hacken und unter rühren bei mittlerer Hitze über dem Wasserbad zum schmelzen bringen. Dazu ein wenig Wasser in einem Topf erhitzen - die gehackte Kuvertüre in einen kleineren Topf geben und diesen über den größeren hängen. Beachtet dabei dass das Wasser den kleineren Topf nicht berührt und ihr eure Kuvertüre bei geringer Hitze zum schmelzen bringt, da sie ansonsten ihren Glanz verliert.
  14. Den Topf vom Kochfeld ziehen und die Teebeutel-Kekse mit der unteren Seite durch die geschmolzene Kuvertüre ziehen.
  15. Die Kuvertüre gründlich abtropfen lassen und die Kekse auf ein Abtropfgitter legen.
  16. Die Kuvertüre kurz antrocknen lassen und nach Belieben mit Zuckerperlen und Streuseln verzieren.
  17. Die Teebeutel-Kekse vollständig austrocknen lassen und am besten über Nacht offen stehen lassen.
  18. Die Bänder durch die Lochöffnung der Kekse ziehen, verknoten und die fertigen Kekse zum Tee servieren und genießen.
Gaumenpoesie http://gaumenpoesie.com/

Kirsch-Pralinen

26 Jul 2016

EILMELDUNG!! Dieser Beitrag beinhaltet jede Menge Schokolade und ein RIESENGROßES Merci! Aber lest am besten selbst… 😉

Kirsch-Pralinen 1

Ihr habt es ja auf dem Foto bestimmt schon richtig erkannt. Merci sind darauf keine zu sehen. Aber irgendwie halt doch… Heute ist es nämlich wieder mal an der Zeit für ein unsagbar großes DANKESCHÖN! Und wie kann man schon schöner DANKE sagen, als mit ein paar selbstgemachten Pralinen?

Kirsch-Pralinen 2

Als ich am Wochenende auf meine Facebook Fanseite geschaut habe, traute ich meinen Augen kaum. Über 3000 Däumchen haben mittlerweile zu mir gefunden und ich bin nach wie vor so dermaßen überwältigt, dass ich ehrlich gesagt gar nicht weiß, wie ich meine Freude in Worte fassen soll. Ihr glaubt gar nicht wie viel mir der Austausch mit euch bedeutet! Ich freue mich immer so sehr über jedes Like, jeden Kommentar, eure vielen tollen Fotos der nachgemachten Rezepte und natürlich auch über eure konstruktive Kritik. Ich durfte in den letzten 15 Monaten wahnsinnig wachsen – habe vieles dazu gelernt und durfte ganz tolle Menschen kennenlernen, die mir mittlerweile richtig ans Herz gewachsen sind. Die Gaumenpoesie ist ein wichtiger Teil meines Lebens geworden und ihr seid es natürlich auch! Ohne euch wäre das alles hier gar nicht möglich und natürlich nur halb so schön und darum gibt’s jetzt (bevor ich endgültig überemotional werde) ein virtuelles schokoladiges Dankeschön für euch.

Kirsch-Pralinen 3

Schokolade liebt eigentlich jeder, oder? Ich kenne kaum jemanden, der keine Schokolade mag. Okay zugegeben, ich bin jetzt nicht der allergrößte Fan – ihr wisst ja, Zitronensucht und so… Aber wenn die zuckersüße Versuchung in Kombination mit saisonalem Obst daher kommt und auf so einer hübschen Etagere präsentiert wird, kann selbst ich nicht widerstehen. :o)

Kirsch-Pralinen 4

Eigentlich wollte ich euch auf dieser wunderschönen Etagere ja zuerst selbst gemachte Mozartkugeln servieren, die Etagere wurde nämlich in liebevoller Handarbeit von den Hochstaplern in der Mozartstadt hochgestapelt. Jedes einzelne Stück ist ein Unikat und ich bin total verliebt in die verspielten und besonderen Stücke. Aber wie das bei mir so oft der Fall ist, hab ich kurzerhand mal wieder alle Pläne über den Haufen geworfen, mir die letzten regionalen Kirschen geschnappt und diese sündhaft leckeren Kirsch–Pralinen für euch hergestellt.

Kirsch-Pralinen 5

Die Zubereitung ist relativ einfach. Alles was ihr dazu benötigt sind (in diesem Fall) Kirschen, ein wenig Schnaps zum einlegen, dunkle Kuvertüre und natürlich eine Silikonform. Falls ihr keine Pralinenförmchen zu Hause habt, könnt ihr alternativ auch leere Toffifee Hüllen verwenden. Das ist aber nur ein lieb gemeinter Tipp! Nicht, dass ihr euch im Nachhinein beschwert, ich würde euch zum Naschen verleiten! 😉 

Kirsch-Pralinen 6

Das Tolle an diesem simplen Rezept ist, dass ihr die Pralinen natürlich auch mit anderen Obstsorten herstellen könnt. Saisonales naschen, sozusagen! :o) Ihr könnt aber natürlich auch auf ein Glas Sauerkirschen aus dem Supermarkt zurückgreifen, das mittlerweile sogar schon in guter Bio Qualität erhältlich ist. Na, habt ihr auch Lust bekommen? Dann probiert es doch einfach aus und lasst es euch schmecken!

Kirsch-Pralinen
Zutaten
  1. Zartbitter Kuvertüre (bei mir 250g)
  2. Kirschen (bei mir 16 Stück)
  3. Kirschschnaps oder Rum 80%
  4. Pralinenform (bei mir für 16 Pralinen)
Zubereitung
  1. Die Kirschen gründlich waschen, trocken tupfen und entsteinen.
  2. Die Kirschen in ein sauberes Glasgefäß geben, mit dem Schnaps auffüllen und einige Stunden (am besten über Nacht) gut verschlossen im Kühlschrank ziehen lassen.
  3. Die Kuvertüre mit einem Messer fein hacken und bei mittlerer Hitze unter ständigem rühren im Wasserbad langsam schmelzen lassen, bis sich alle Klümpchen aufgelöst haben. Erhitzt dazu etwas Wasser in einem großen Topf. Gebt die gehackte Kuvertüre in einen kleineren Topf mit zwei Henkel und hängt diesen über den größeren Topf. Achtet darauf, dass kein Wasser in den kleineren Topf spritzt und schmelzt eure Kuvertüre bei geringer Hitze - da sie ansonsten den Glanz verliert!
  4. Um die Hohlkörper der Pralinen herzustellen, jeweils einen Teelöffel der geschmolzenen Kuvertüre in die Öffnung der Pralinenform geben und mit einem Silikonpinsel von allen Seiten gründlich mit Kuvertüre bepinseln.
  5. Die Pralinenform mehrmals auf die Arbeitsplatte klopfen, damit sich keine Luftbläschen bilden können und einige Stunden in den Kühlschrank stellen. Die Kuvertüre ebenfalls bei Seite stellen und erkalten lassen.
  6. Jeweils eine Schnapskirsche in die erkalteten Pralinen-Hohlkörper geben, die Kuvertüre nochmal langsam (wie oben beschrieben) schmelzen und randvoll in die Pralinenform füllen.
  7. Die Pralinenform nochmal vorsichtig auf die Arbeitsfläche klopfen, im Kühlschrank wiederholt erkalten lassen und vorsichtig aus der Form drücken.
TIPP
  1. Die Kirsch-Pralinen schmecken am besten eiskalt und sollten im Kühlschrank gelagert werden.
  2. Die eingelegten Schnapskirschen halten im Kühlschrank mehrere Wochen und können für verschiedene Desserts verwendet werden.
Gaumenpoesie http://gaumenpoesie.com/

*Die Etagere wurde mir freundlicherweise von Diana und Michael für meine Fotos zur Verfügung gestellt. Meine Meinung ist dadurch nicht beeinflusst worden.