Tomaten-Paprika-Suppe

10 Aug 2017

Wann wird’s mal wieder richtig Sommer? Ein Sommer wie er früher einmal war… Keine Spur von Sommer, Sonne, Sonnenschein! Und das im August! So geht das natürlich überhaupt nicht! Und deshalb holen wir uns heute, mit der Tomaten-Paprika-Suppe, ganz schnell den Sommer zurück auf den Teller.

Pfui! Was ist das nur für ein Schmuddelwetter? Ihr habt ja vielleicht mitbekommen, dass ich in den letzten 16 Tagen in meiner Heimat auf Urlaub war. Ich hab die Zeit zu Hause mal wieder sehr genossen und mir sprichwörtlich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Wir hatten täglich um die 35-39 Grad und ich hatte mich gerade wieder so richtig an die sehr hohen Sommer-Temperaturen bei mir zu Hause gewöhnt. Zugegeben, 1-2 Grad weniger wären auch völlig in Ordnung für mich gewesen, aber das was mich hier in der Schweiz wettertechnisch erwartet hat, ist eine absolute Frechheit!! Mir ist kalt, ich bin genervt und ich kann mich an solche Temperaturen nach wie vor nicht so recht gewöhnen. Bei so einen früh herbstlichen Pfützenblues, kann eine aromatische Portion Tomaten-Paprika-Suppe also nicht schaden! Ich finde, die Farbe hebt allein schon die Stimmung, oder was meint ihr?

Tomaten-Paprika-Suppe 2

Bei uns zeigt das Thermometer gerade nicht mehr als kuschelige 14 Grad an. 14 Grad!!! Für jemanden wie mich, ein absoluter Horror! Ich merke, wie sich meine Stimmung immer mehr, zum Leitwesen des Gatten, den hiesigen Temperaturen anpasst und wünsche mir schleunigst den Sommer zurück. Also hab ich kurzerhand mein blitzblaues Töpfchen hervorgekramt, ein paar sonnengelbe Tomaten reingeworfen und mir mit der Tomaten-Paprika-Suppe ein schnabulöses, sommerliches Soulfood gezaubert, dass ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen solltet!

Tomaten-Paprika-Suppe 3

Die Tomaten-Paprika-Suppe ist wirklich schnell gemacht und ihr benötigt dafür lediglich eine Handvoll Zutaten. Wer möchte, kann seine Tomaten-Paprika-Suppe auch noch zusätzlich mit ein paar Chili Flocken oder scharfem Paprika Pulver verfeinern. Das überlass ich aber ganz euch. Das ursprünglich Rezept stammt in diesem Fall mal wieder von der lieben Steph aus dem KuLa, aber ich konnte es natürlich mal wieder nicht lassen und habe es hier und da ein klein wenig abgewandelt und noch zusätzlich mit ein wenig Serbischen Ajvar und Zitronenöl verfeinert. Ihr wisst ja, Rezepte sind immer nur eine grobe Vorgabe und dürfen ruhig auf den eigenen Geschmack angepasst werden.

Ich habe meine Tomaten-Paprika-Suppe übrigens ganz bewusst sehr dickflüssig gelassen. Ich liebe diese sämige, vollmundige und fast schon Mus ähnliche Konsistenz. Falls ihr eure Suppe jedoch lieber ein wenig dünnflüssiger wollt, dann könnt ihr nach Belieben noch ein wenig Wasser unterrühren. Und wisst ihr was (mal abgesehen vom Geschmack) das Beste an der Tomaten-Paprika-Suppe ist? Sie schmeckt auch kalt ganz hervorragend! Man weiß ja nie, ob sich der Sommer vielleicht nicht doch noch zurück meldet. Jetzt aber genug geredet! Lasst es euch schmecken! <3

Tomaten-Paprika-Suppe
Zutaten
Für die Suppe
  1. 1,5 kg Gelbe Tomaten
  2. 1 größere rote Spitzpaprika - bei mir ca. 300 g
  3. 1 Zwiebel
  4. 1 EL Serbischer Ajvar (nach Belieben)
  5. 2 Confierte Knoblauchzehen oder 1 frisch gehackte Knoblauchzehe
  6. 20 ml Gemüsebrühe
  7. Saft einer halben Zitrone
  8. Salz
  9. Pfeffer
  10. 2 TL milden Honig
  11. 1-2 EL Olivenöl
Für die Garnierung
  1. 1 kleine grüne Tomate
  2. 1 rote Frühlingszwiebel
  3. 1 Stückchen von den geschnittenen Sitzpaprika
  4. Zitronenöl oder Olivenöl
  5. Rosa Pfeffer
  6. Basilikum Blättchen
Zubereitung
  1. Die Zwiebel schälen und mit dem Messer in feine Würfel schneiden.
  2. Die Tomaten und die Paprika gründlich waschen und abtrocknen. Bei den Tomaten die Stielansätze wegschneiden und die Paprika von den Trennwänden und Kernen befreien. Alles in mundgerechte Stücke schneiden.
  3. Das Öl in einem Kochtopf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten.
  4. Die Tomaten und Paprika Stücke in den Kochtopf geben und kurz mit dünsten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen, den Zitronensaft hinzugeben und alles zugedeckt ca. 20 Minuten weich kochen.
  5. Für die Garnierung, ein Stückchen von der geschnittenen Spitzpaprika aus dem Topf fischen und in möglichst kleine Stücke schneiden. Alle weiteren Zutaten ebenfalls in kleine Stücke schneiden und bei Seite legen.
  6. Die restlichen Zutaten in den Topf geben und mit einem Stabmixer oder Püriergerät zur gewünschten Konsistenz pürieren und nach Belieben noch zusätzlich durch ein feines Sieb streichen. Ich habe diesen Teil ausgelassen, da wir die Suppe lieber dickflüssig mögen.
  7. Die fertige Suppe auf tiefen Suppentellern anrichten, mit der Garnierung bestreuen und noch zusätzlich mit ein wenig Zitronenöl beträufeln.
  8. TIPP: Die Suppe kann kalt und warm gegessen werden.
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Wo die Liebe den Tisch deckt,
schmeckt das Essen am besten. 

Kartoffel-Zwiebel-Suppe mit Bergkäse

21 Feb 2017

Es geht doch nichts über einen wärmenden Teller Suppe, nicht wahr? Gerade wenn es kalt draussen ist und der Winter sich nochmal von seiner rauen Seite zeigt, da schnabulieren wir immer wieder gerne ein heißes Tellerchen voll Suppenglück. Meine neueste Variante hab ich euch heute mitgebracht und wenn ihr gschmackiste Seelenwärmer genau so gerne mögt wie mein Gaumenpoet und ich, dann werdet ihr diese Kartoffel-Zwiebel-Suppe mit Bergkäse lieben!

Kartoffel-Zwiebel-Suppe mit Bergkäse 1

In einer Beziehung läuft es ja bekanntlich nicht immer so rund, wie in manch einem Schnulzen Filmchen. Man muss Kompromisse eingehen und tut das auch gerne. Sei es im Job, in einer Freundschaft oder eben mit seinem Partner. Ihr fragt euch jetzt bestimmt was das mit dieser Kartoffel-Zwiebel-Suppe mit Bergkäse zu tun hat, oder? Dann will ich euch mal aufklären…

Kartoffel-Zwiebel-Suppe mit Bergkäse 2

Wenn sich der Gatte einen stattlichen Topf voll mit Lieblingskartoffeln wünscht, man sich selbst aber eigentlich schon seit längerem auf eine köstliche Zwiebelsuppe freut – von der ich euch ja hier schon mal kurz vorgeschwärmt habe, dann muss ein Kompromiss her. In diesem Fall ein Suppenkompromiss. Tolles Wort, oder? :o)

Kartoffel-Zwiebel-Suppe mit Bergkäse 3

Zugegeben, die Kartoffel-Zwiebel-Suppe mit Bergkäse ist ziemlich spontan und eher aus einer dezenten Not an mangelnden Zutaten entstanden. Ich hatte nämlich für beide Gerichte einfach viel zu wenig benötigte Zutaten im Haus und habe einfach das zur Hand genommen was unsere Vorratskammer noch so hergab. Aber unter uns gesagt, bin ich sogar froh darüber. Die Kartoffel-Zwiebel-Suppe mit Bergkäse hat nämlich für uns das Potential einer unserer neuen Lieblingssuppen zu werden und wird auf alle Fälle noch ganz oft auf den Tisch kommen. Farblich gehört sie leider nicht zu den fotogensten Gerichten, aber geschmacklich kann sie sich mehr als nur zeigen lassen! Habt ihr auch Lust auf gschmackigstes Suppenglück bekommen? Dann schnell ran an den Topf und überzeugt euch selbst!

Kartoffel-Zwiebel-Suppe mit Bergkäse
Zutaten
  1. 4 große Zwiebel
  2. 400g Kartoffeln
  3. 1 confierte oder frische Knoblauchzehe
  4. 1 l kräftige Rinder- oder Ochsenschleppsuppe (für Vegetarier Gemüsesuppe)
  5. ÖL
  6. Eine Prise Thymian (getrocknet)
  7. Eine Prise Majoran (getrocknet)
  8. Eine Prise Muskatnuss gemahlen
  9. 1 Lorbeerblatt (getrocknet)
  10. 1 TL Kräuteressig oder Apfelessig
  11. Salz
  12. Pfeffer
  13. Würzigen Bergkäse (bei mir Appenzeller)
  14. Frisch gehackte Petersilie (zum garnieren)
Zubereitung
  1. Die Kartoffeln gründlich waschen, schälen und ca. 8 Minuten in Wasser einlegen, damit die Stärke austreten kann.
  2. In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen, mit einem Messer in feine Würfel schneiden und den Käse reiben
  3. Das Kartoffelwasser abgießen, die Kartoffeln abtrocknen und ebenfalls in mundgerechte Stücke schneiden.
  4. Das Öl in einem ausreichend großen Topf erhitzen, die Zwiebelwürfel hinzufügen und unter rühren so lange rösten bis sie eine goldbraune Farbe erreicht haben. Die Zwiebel sollten dabei aber auf keinen Fall verbrennen, da eure Suppe ansonsten bitter werden könnte.
  5. Die Kartoffelstücke und den confierten Knoblauch zu den Zwiebeln in den Topf geben, salzen und pfeffern und unter rühren ebenfalls einige Minuten mitrösten,
  6. Die Suppe angießen, die Kräuter, den Muskatnuss, das Lorbeerblatt und den Essig dazu geben und zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 25 - 30 Minuten köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich gekocht sind.
  7. Die Suppe auf tiefe Teller verteilen, nach Geschmack mit Bergkäse und frisch gehackter Petersilie bestreuen und heiß genießen.
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Wo die Liebe den Tisch deckt,
schmeckt das Essen am besten. 

Salatsuppe mit Erbsen und Zitrone

10 Nov 2015

Die liebe Friesi von Friesi kocht, backt & schnackt und die liebe Jana von Nom Noms – Treats of Life haben sich zusammengetan, um dem grauen November zu trotzen und sich dabei ein wohlig kuscheliges Motto für ihr Blogevent ausgedacht:

Seelenwärmer das Blogevent gegen Herbstblues

Okay, zugegeben so wirklich grau ist der November bis jetzt zum Glück nicht und bei den derzeit herrschenden Temperaturen könnte man sich beinahe ne Kaltschale genehmigen. :o) Aber spätestens dann wenn es draussen kalt wird und die olle Frau Holle schön langsam aber sicher beginnt ihre Kissen auszuschütteln, gibt es einfach nichts besseres als ein seelenwärmendes Schüsselchen Suppe zu löffeln, oder?

Salatsuppe mit Erbsen und Zitrone 1

Mein Liebster ist manchmal wie ein alter Leierkasten, ganz saisonal gibt er nämlich immer wieder die gleichen Statements zu meinen Essgewohnheiten ab. Während ich im Frühling und Sommer meistens »Iss nicht nur Salat« zu hören bekomme, kann ich mir in der kälteren Jahreszeit anhören dass ich mich nicht ausschliesslich von Suppe ernähren soll. Ha, ich bin mal gespannt, was er dazu zu sagen hat! 🙂

Da haben wir denn Salat…

Salatsuppe mit Erbsen und Zitrone 2

Salatsuppe mit Erbsen und Zitrone 3

Nanu, was hat denn der Salat in der Suppe in der Suppe verloren!? Ja, das hab ich mich auch gefragt als ich vor Jahren zum ersten mal den beliebten Wiener Kochsalat vorgesetzt bekommen habe. Salat kommt bei uns Steirern ja bekanntlich meistens mit Kernöl und Apfelessig auf den Tisch. 🙂 Anlässlich des Blogevents von Friesi und Jana hab ich diesen Wiener Küchenklassiker ein wenig „abgestaubt“ und ihm durch die Zugabe zusätzlicher Zutaten ein frisches Geschmackskostüm verpasst. Und sollte der Herbst uns doch noch einen Blues spielen, können wir uns Dank Zitrone, Minze und Sumach zumindest ein Wenig in gedanklich in den Sommer zurück löffeln! 🙂

Salatsuppe mit Erbsen und Zitrone
Zutaten
  1. 1 großer Romana Salat
  2. 2 fein gehackte Zwiebel
  3. 1 fein gehackte Knoblauchzehe
  4. 2 EL Butter
  5. 200 ml Sahne
  6. 100 g Erbsen
  7. 1 EL gehackte Petersilie
  8. 3 EL Mehl
  9. 500 ml Wasser
  10. Abrieb einer halben Zitrone
  11. Saft einer halben Zitrone
  12. Salz
  13. Pfeffer
  14. Sumach
  15. Minze
Zubereitung
  1. Zuerst den Salat gut reinigen und in fingerdicke Streifen schneiden.
  2. Das Wasser in einem grossen Topf zum kochen bringen und den Salat blanchieren.
  3. Dazu wird der vorbereitete Salat kurz in kochend heisses Wasser gegeben, mit einem Sieb-Schöpfer aus dem Wasser gehoben und in eiskaltem Wasser abgeschreckt.
  4. den zurückgelassenen Kochfond nicht wegschütten!
  5. Nun die Butter in einem Topf erhitzen, braun aufschäumen lassen und die fein gehackten Zwiebel, sowie die Knoblauchzehe dazugeben.
  6. Alles kurz anrösten und mit dem Mehl bestäuben.
  7. Mit ca. 250 ml vom Kochfond aufgießen, kurz köcheln lassen und die restliche Flüssigkeit dazugeben.
  8. Jetzt könnt ihr den zuvor blanchierten Salat, die Erbsen, die Petersilie sowie die Schlagsahne hinzufügen und mit den restlichen Zutaten abschmecken.
  9. TIPP: Die Suppe schmeckt auch gut mit mitgekochten Kartoffeln!
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Mahlzeit!