Zitronen Pizza

22 Jun 2017

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Ich hoffe, ihr mögt Pizza? Heute gibt es nämlich sommerlichen Italien-Genuss auf dem Teller und ich erzähle euch davon was diese amalfitanische Zitronen Pizza mit einer Koch Zeitschrift und meinem ausgeprägten Suchtverhältnis zu Zitronen zu tun hat. Neugierig geworden? Dann lest einfach weiter!

Zitronen Pizza 1

Gibt es eigentlich jemanden, der Pizza nicht mag? Also ich kenne zumindest niemanden. Egal ob nur ganz schlicht mit Tomatensauce – oder mit diversen anderen Zutaten belegt. Eine richtig gute Pizza geht eigentlich immer und ist bei groß und klein beliebt. Aber habt ihr eure Pizza auch schon mal mit Zitronen belegt?

Pizza mit Zitronen? Das passt doch gar nicht… werden sich jetzt wahrscheinlich einige von euch denken. Zugegeben, die Kombination aus cremiger Mascarpone, geräucherten Scarmoza, frischen Basilikum und Zitrone klingt anfangs durchaus eigenwillig und die wenigstens von euch werden sich jetzt vermutlich vorstellen können, wie lecker so eine Zitronen Pizza schmecken kann. Aber lasst euch von mir und meiner Zitronen Pizza eines besseren belehren und probiert diesen beliebten Pizza Klassiker von der Amalfi Küste in Italien unbedingt aus!

Zitronen Pizza 2

Ihr wisst ja mittlerweile wahrscheinlich alle von meiner innigen Liebe zu Zitrusfrüchten bzw. im speziellen zu Zitronen. Egal ob, Riesenzitrone, Bergamotte, Citrus Rosso, Credri, Etrog oder Amalfi. Ich liebe Zitronen!!! Aber Zitrone ist eben nicht gleich Zitrone und muss zwangsläufig nicht nur sauer schmecken und gelb sein. Jede Sorte unterscheidet sich nicht nur in ihrer Optik, sondern auch geschmacklich! Hier auf dem Blog findet ihr zwar bereits jede Menge zitronige Rezepte, aber es sind für meinen Geschmack noch lange nicht genug und ich würde euch am liebsten jeden Tag ein Zitronen Rezept ans Herz legen, um euch die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten meiner Lieblingsfrüchte näher zu bringen.

Umso mehr freut es mich, dass ich heute mit der Zitronen Pizza eines der Zitronen Rezepte vorstellen darf, welche ich kürzlich für die Juli Ausgabe der *Kochen und Küche kreieren und fotografieren durfte.

Zitronen Pizza 3

Ihr könnt euch wahrscheinlich gar nicht vorstellen, wie sehr ich aus dem Häuschen war und mich darüber gefreut habe, für die Kochen und Küche MEIN Thema aufgreifen zu dürfen. Okay, ich bin ein klitzekleines bisschen ausgeflippt! Aber nur ein bisschen :o) Um ehrlich zu sein, bin ich noch immer total aufgeregt und kann es kaum erwarten, mir auf der Rückfahrt aus unserem Italien Urlaub, die neue Ausgabe zu kaufen. Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig neugierig auf die Zitronen Pizza und die anderen Zitronen Rezepte machen? Sie schmeckt nämlich unfassbar lecker, ganz toll cremig und dennoch herrlich sommerlich und erfrischend!

Zitronen Pizza
Zutaten
Für den Pizza Teig
  1. 500 g Weizenmehl 00 oder 405
  2. 250 g Wasser
  3. 5 g Hefe
  4. 10 g Salz
  5. 2 EL gutes Olivenöl
Für den Belag
  1. 1/2 Amalfi Zitrone oder 1 kleine Bio Zitrone
  2. 200 g Creme Fraiche
  3. 100 g Mascarpone oder Ricotta
  4. ca. 200 g geriebenen Mozzarella
  5. ca. 100 g geräucherter Scamorza (kann auch weggelassen werden)
  6. Salz
  7. Pfeffer
  8. Basilikum Blätter (nach Belieben)
  9. Ruccola (nach Belieben)
  10. Olivenöl zum bestreichen
Zubereitung
  1. Die Hefe in das lauwarme Wasser geben und so lange miteinander vermischen, bis sie sichvollständig aufgelöst hat.
  2. Alle restlichen Zutaten zusammen in eine sehr große Schüssel geben und mit einem Kochlöffel so lange verrühren (nicht kneten!), bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist.
  3. Wenn der Teig noch etwas klebrig ist, habt ihr alles richtig gemacht. Falls er noch zu fest sein sollte, dann gebt einfach noch 1-2 EL Wasser hinzu.
  4. Nun die Schüssel mit Frischhaltefolie bedecken und den Pizzateig 12-18 Stunden (noch besser 20 Stunden) bei Zimmertemperatur gehen lassen.
  5. Den fertig gegangenen Teig entweder weiterverarbeiten oder bis zu 5 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Der Teig wird auf diese Weise nur noch besser und entwickelt ein sehr feines und leicht säuerliches Aroma.
  6. Den Pizzateig auf eine zuvor bemehlten Arbeitsfläche geben, nochmal kurz durchkneten und ca. 4-5 gleich große Teiglinge daraus formen. Die Teigkugeln nochmal 10-15 Minuten gehen lassen.
  7. Die Kugeln auf die gewünschte Größe ausrollen und auf einem Backpapier platzieren.
  8. Die Creme Fraiche mit der Mascarpone gründlich verrühren und nach Belieben salzen und pfeffern und den Backofen mit dem Backblech auf 240 c vorheizen.
  9. Die Zitrone, sowie den Basilikum und den Ruccola gründlich waschen und abtrocknen. Die Zitrone und den Scarmoza dem Messer in hauchdünne Scheiben oder kleine Würfelchen schneiden.
  10. Den Backofen mit dem Backblech auf 240 c vorheizen (keine Umluft!)
  11. Nun den ausgerollten Pizzateig bis zum Rand mit der Mascarpone-Creme Fraiche Creme bestreichen, den geriebenen Mozzarella darüber streuen und mit dem Scamorza belegen.
  12. Das sehr heiße Backblech aus dem Ofen holen und die belegte Pizza mit Hilfe des Backpapiers darauf legen.
  13. Das Blech wieder in den Ofen geben und nach ca.5 Minuten das Backpapier darunter vorsichtig herausziehen, da es ansonsten verbrennen könnte.
  14. Die Pizza mit den Zitronenscheiben belegen, nach Belieben mit Olivenöl (Zitronenöl) benetzen und die Pizza für weitere 10-12 Minuten in den Ofen geben.
  15. Die fertig gebackene Pizza nach Belieben mit Basilikum und Ruccola garnieren und genießen.
Gaumenpoesie http://gaumenpoesie.com/

Wo die Liebe den Tisch deckt,
schmeckt das Essen am besten. 

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit *Kochen und Küche entstanden. Die gekennzeichneten Links sind Kooperations Links.

Bananen-Power-Smoothie

16 Feb 2017

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Jetzt mal Hand aufs Herz! Wer von euch hat heute schon ein Stückchen Obst zu sich genommen? Ich gehöre ja zum Glück eher zu jenen für die eine ausreichende Obst Zufuhr keinerlei Probleme darstellt, da ich nur zu gerne alle möglichen Früchtchen in mich rein stopfe. Aber wenn ich da an meinen Gaumenpoet denke, sieht die Sache gleich ganz anders… Da kommt so ein süffiger Bananen-Power-Smoothie immer genau richtig!

Bananen-Power-Smoothie 1

Es ist schon ein Phänom, das ich unter uns gesagt wohl nie verstehen werde… Setzt man meinem Liebsten ein aromatisches Zitronen-Brathähnchen, oder einen knusprigen Schweinebraten unter sein Näschen, dann hat er überhaupt keine Probleme damit sich äusserst zünftige Portionen reinzupfeifen, die ich im Leben nie verdrücken könnte – ABER man lege ihm 1 Banane, 2 getrocknete Feigen und eine saftige Birne vor und der Gute macht mimimi und ist erstaunlicherweise ganz schnell soooo satt. Ja, mein Gaumenpoet ist Obst technisch leider ein echter Härtefall und würde freiwillig niemals ein paar frische Früchte besorgen, aber mit einem gesunden Smoothie, wie mit dem Bananen-Power-Smoothie kann ich ihn doch jedes mal überzeugen und er trinkt sogar gerne noch ein zweites Gläschen.. :o)

Bananen-Power-Smoothie 2

Smoothies sind ja mittlerweile sehr beliebte Alternativen sich eine gehörige Portion Vitamine einzuverleiben und es gibt sie in den herrlichsten Varianten. Eine unserer liebsten Winter-Varianten möchte ich euch heute ans Herz legen. Mein Bananen-Power-Smoothie kommt nicht nur mit einer gehörigen Portion an Vitaminen daher, es gesellen sich auch noch knackige Birnen, ein kleiner Schuss Orangen-Zitronensaft und getrocknete Datteln mit ins * Lieblingsglas und er kann durch die Zugabe von Kokoswasser zudem auch noch mit reichlich Kalium, Magnesium und sogar Eisen nicht nur geschchmacklich so richtig punkten. Alles in allem also ein (auf steirisch gesagt) Pumperlgsundes Safterl für den perfekten Start in den Tag! 😉 Falls ihr euren Bananen-Power-Smoothie übrigens lieber als leckere Erfrischung für zwischendurch genießen wollt, dann solltet ihr unbedingt mal probieren einen Teil der Früchte gefroren zu verarbeiten und ihr könnt euch auf diese Weise ganz einfach einen sehr leckeren Bananen-Power-Smoothie Eisshake zaubern. Na habt ihr Lust bekommen? Dann probiert es doch einfach aus und lasst es euch schmecken! 

Bananen-Power-Smoothie 3

Bananen-Power-Smoothie
Zutaten
  1. 2 größere Bananen
  2. 2 getrocknete Datteln
  3. 1 große Birne
  4. 1 TL Zitronensaft (nach Belieben)
  5. 20 ml frisch gepresster Orangensaft (nach Belieben auch mehr)
  6. ca. 130 ml Kokoswasser
Zubereitung
  1. Die Datteln entkernen und mit einem Messer in grobe Stücke schneiden.
  2. Das Obst waschen, schälen und ebenfalls in Stücke schneiden.
  3. Alle Zutaten zusammen in einen Standmixer geben und zur gewünschten Konsistenz pürieren.
  4. Den Bananen-Power-Smoothie in Gläser geben, nach Belieben zusätzlich mit Eiswürfel kühlen und genießen.
  5. TIPP: Alle Zutaten können nach Belieben erhöht oder verringert werden. Falls ihr euren Smoothie lieber etwas cremiger möchtet, dann verringert einfach die flüssigen Zutaten oder erhöht sie andernfalls für eine flüssigere Konsistenz.
Gaumenpoesie http://gaumenpoesie.com/

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Grünkohl Salat

07 Dez 2016

Na, hab ich euch zu viel versprochen? Ich finde das Weihnachtsmenü 2016 kann sich bis jetzt mehr als sehen lassen und am liebsten würde ich mich durch all die tollen Kreationen meiner Blogger Kollegen schlemmen. Heute gibt es übrigens den 3. Gang unseres Menüs und ihr solltet euch auch dieses mal auf keinen Fall die Köstlichkeiten der anderen Blogger entgehen lassen:

Gekleckert: Pasta mit Pilzbällchen und Parmesansäuchen
Irre Kochen: Weißweinsuppe – Trauben
Jankes Soulfood: Apfel-Rotkohlsüppchen mit Brotchips
Kleines Kulinarium: Rote-Beete-Rahmsüppchen
Kleiner Kuriositätenladen: Ochsenschwanzconsomée mit Ravioli
Lecker macht Laune: Romanesco-Fenchel-Salat
Sweet Pie: Gratinierter Chicorée mit Gorgonzola und Birnen 

Weihnachtsmenü 2016 Banner

Nachdem ich mit meinem Beef Tatar mit Trüffelöl ja ziemlich sicher nur Fleisch-Fans begeistern konnte, fällt der heutige Zwischengang vegetarisch – aber genau so lecker aus. Es soll ja schließlich für alle Gäste gesorgt sein, nicht wahr?

Aperitif
Cranberry-Rosmarin-Sprizz
~
Vorspeise
Beef Tatar mit Trüffelöl und gerösteten Schwarzbrotscheiben
~
 Zwischengang
Grünkohl Salat mit Granatapfelkernen und bunten Karotten
~
Hauptspeise
Knusprige Entenbrust mit gebackenen Rotkohlknödeln und Romanesco
~
Nachspeise
Schokoladen-Portwein-Kuchen mit Sparkling Cranberries 
 
Grünkohl Salat 1

Eigentlich hatte ich geplant euch heute DIE traditionelle Weihnachtssuppe meiner Mama virtuell zu servieren, aber ihr wisst ja wie das mit den Plänen manchmal so ist… Kurzgesagt, ich hatte einfach nicht mehr genügend Zeit um die Suppe vorzubereiten und für euch ins richtige Licht zu setzten, aber so ein winterlicher Grünkohl Salat passt als Zwischengang eigentlich eh viel besser und zudem ist er noch um einiges schneller gemacht und man kann mehr Zeit mit seinen Gästen verbringen 😉

Grünkohl Salat 2

Da es zu Weihnachten auch ruhig mal ein bisschen ausgefallener sein darf, hab ich mir für meinen 3. Gang für das #aiwfc2016 Weihanchtsmenü 2016 eine Kombination mit Grünkohl, bunten Karotten und Granatapfelkernen ausgedacht. Dazu gibt’s noch ein schnell angerührtes Dressing aus selbstgemachten Zitronenöl und einem kleinen Schuss Orangensaft und fertig ist der weihnachtliche Zwischengang.

Grünkohl Salat 3

Der Grünkohl-Salat ist nicht nur wahnsinnig lecker, sondern auch toll vorzubereiten und zudem sieht er mit seinen kleinen Karottensternchen sogar richtig weihnachtlich aus. Da ist das Warten aufs Chriskinderl doch gleich umso schöner….

Grünkohl Salat
Zutaten
  1. ca. 40 g Grünkohl
  2. 2 EL Granatapfelkerne
  3. 2-3 kleine bunte Karotten oder 1 große Karotte
  4. 3 EL Zitronenöl oder Olivenöl
  5. 2 TL Saft einer Bio Zitrone
  6. 1 TL Honig
  7. 100 ml Orangensaft
  8. Salz
  9. Pfeffer
  10. Plätzchen Ausstecher (für die Karottensterne)
  11. Zitronensaft zum einlegen der ausgestochenen Karottensterne
Zubereitung
  1. Den Grünkohl gründlich waschen und von den Stängeln zupfen.
  2. Die Karotten schälen und mit einem Gemüsehobel in runde Scheiben hobeln.
  3. Mit Hilfe kleiner Plätzchen Ausstecher aus den zuvor gehobelten Karottenscheiben Sterne ausstechen und diese (nach Farbe getrennt) zusammen mit einigen Spritzern Zitronensaft in eine Schüssel geben und bei Seite stellen.
  4. Das Zitronenöl mit den 2 TL Zitronensaft, dem Honig und dem Orangensaft verrühren und nach Belieben salzen und pfeffern.
  5. Den Grünkohl auf dem Teller verteilen und die Karottensterne darüber legen.
  6. Das Dressing darüber geben und mit den Granatapfelkernen garnieren.
Gaumenpoesie http://gaumenpoesie.com/

Wo die Liebe den Tisch deckt,
schmeckt das Essen am besten.