Bresaola-Röllchen mit Ricotta und Rucola-Pesto

17 Aug 2017

Lust auf Antipasti? Ja oder Ja? 😀 Heute hab ich, anlässlich des allmonatlichen Pesto Events, ein ganz besonders delikates Schmankerl für euch vorbereitet und ihr bekommt mit den Bresaola-Röllchen mit Ricotta und Rucola-Pesto, genauer genommen, gleich zwei klassische italienische Rezepte an die Hand.

Bresaola-Röllchen mit Ricotta und Rucola-Pesto 1

Antipasti. Hach ich lieben, liebe, liebe Antipasti! Hier ein Löffelchen Crema di Carciofi, da ein paar in Öl eingelegte getrocknete Tomaten, oder ein paar Häppchen Salvia Fritti, dazu noch ein Scheibchen Weißbrot und eventuell das eine oder andere Gläschen Spritz.. Einfach Herrlich, oder?

Bresaola-Röllchen mit Ricotta und Rucola-Pesto 2

Neben Prosciutto und Salami, essen wir besonders gerne auch Bresaola. Das ist ein luftgetrockneter Italienischer Rinderschinken, der üblicherweise zusammen mit Olivenöl, Zitrone, Rucola und Parmesan als Carpaccio gegessen wird und seinem schweizerischen Pendant dem Bündnerfleisch sehr ähnelt, aber wesentlich milder im Geschmack ist. Sehr, sehr lecker sag ich euch! Aber jeder der schon mal in den Genuss dieser italienischer Köstlichkeit gekommen ist weiß auch, dass dabei vielfach nur die hälfte der Zutaten in den Mund wandert und der Rest meistens wieder von der Gabel plumpst. Da jedoch nur die einzelnen Zutaten zusammen ihren vollen Geschmack entfalten können, habe ich daraus kurzerhand ein paar schnabulöse Bresaola-Röllchen mit Ricotta und Rucola-Pesto gezaubert. Ihr bekommt somit nicht nur ein äusserst leckeres, sondern zudem auch sehr praktisches und handliches Fingerfood an die Hand, das sich toll vorbereiten lässt.

Bresaola-Röllchen mit Ricotta und Rucola-Pesto 3

Die Zubereitung ist wie so oft denkbar einfach! Die Zutaten sind für das Ruccola-Pesto überschaubar und die Bresoala Scheiben sind im Nu zu Röllchen geformt. Natürlich solltet ihr bei der Wahl eurer Zutaten, wie immer, auf eine wirklich gute Qualität achten. Aber das muss ich ja eigentlich nicht erwähnen. ☺ Ich habe meine Bresaola-Röllchen mit Rucola-Pesto noch zusätzlich mit einer Mischung aus Ricotta, Schafskäse und ein wenig vom Ruccola-Pesto gefüllt, die das Ganze noch ein wenig cremiger machen und sich zudem auch als Brotaufstrich hervorragend eignet. Ihr bekommt mit den Bresaola-Röllchen mit Ricotta und Rucola-Pesto also genauer genommen gleich drei Rezepte an die Hand, die ratzfatz gemacht sind und zusammen ein italienisches Antipasti-Schmankerl ergeben, dass ihr unbedingt auch mal ausprobieren solltet!

Bresaola-Röllchen mit Ricotta und Rucola-Pesto 4

Bevor ich mir aber weiter den Mund wässrig rede und euch gleich das Rezept für die Bresaola-Röllchen mit Ricotta und Ruccola-Pesto hier lasse, solltet ihr euch unbedingt auch wieder alle weiteren Pesti Rezepte meiner Mitköchinnen ansehen!

Wunderbrunnen – Kürbiskernpesto
Emilies Treats – Kichererbsen-Waffeln mit veganem Petersilien-Basilikum-Pesto
Kleiner Kuriositätenladen – Pesto-Pastasalat
Cuisine Violette – Nudelsalat mit Basilikumpesto
SweetPie – Bratkartoffeln mit rotem Pesto aus getrockneten Tomaten und Cashewkernen
Münchner Küche – Bruschetta mit Brokkoli-Pesto
Jankes*Soulfood – Gebackene Fetawürfel mit Kirschpesto
Raspberrysue – Grünes Shashuka

Also ihr Lieben, lasst es euch schmecken und überzeugt euch am besten doch selbst von meinen Bresaola-Röllchen mit Ricotta und Rucola-Pesto.

Bresaola Röllchen mit Ricotta und Rucola Pesto
Zutaten
Für das Rucola Pesto
  1. 100 g Rucola
  2. 40 g Pininenkerne
  3. 1 TL Pinienkerne- optional zum darunter mischen.
  4. 40 g Parmesan
  5. 125 ml Zitronenöl oder Olivenöl + Öl zum Bedecken den Pestos
  6. 1 confierte Knoblauchzehe – oder eine frisch gepresste Knoblauchzehe
  7. Abrieb einer halben Bio Zitrone
  8. Eine Prise Salz
  9. Eine Prise Pfeffer
  10. Eine Prise Lemon Myrtle (nach Belieben)
Für 16 Bresaola Röllchen
  1. Ca. 160g Bresaola in hauchdünne Scheiben geschnitten
  2. 120 g Ricotta
  3. 30-40 g Schafskäse
  4. Abrieb einer Bio Zitrone
  5. Ca. 2 EL Zitronensaft
  6. Zitronenöl oder Olivenöl
  7. ca. 70 g Rucola
  8. 2-3 TL Rucola Pesto
  9. Parmesan
Zubereitung
  1. Für das Rucola-Pesto, den Rucola gründlich waschen, abtropfen lassen und mit dem Messer ein wenig kürzen.
  2. In der Zwischenzeit die 40 g Pinienkerne in einer ausreichend großen Pfanne (ohne Öl) trocken rösten bis sie goldbraun sind und zum Abkühlen auf einen Teller geben.
  3. Nun den Rucola mit der Hälfte Öls in ein Mixgerät geben und zerkleinern lassen. Den Knoblauch und die restlichen Gewürze dazu geben und bis zur gewünschten Konsistenz weiter zerhacken lassen.
  4. Das Mixgerät ausschalten und das restliche Öl, zusammen mit dem geriebenen Parmesan unter das vorbereitete Pesto rühren. Nach Belieben noch einen Teelöffel der restlichen Pinienkerne untermischen.
  5. Das fertige Rucola Pesto in ein zuvor sterilisiertes Glas geben und mit Öl bedecken. Das Pesto hält sich gut verschlossen im Kühlschrank mind. 2-3 Wochen.
  6. Für die Bresaola Röllchen, den restlichen Rucola gründlich waschen, rüsten und abtropfen lassen.
  7. Den Ricotta in eine Schüssel geben und mit einer Gabel cremig rühren. Den Schafskäse zerdrücken und zusammen mit dem Zitronensaft zum Ricotta in die Schüssel geben. Alles gründlich miteinander verrühren, bis eine einheitliche Creme entstanden ist. Das Pesto hinzugeben und die Ricotta Mischung nochmal durchrühren.
  8. Eine dünn geschnittene Bresaola Scheibe auf einen Teller legen und mit der Ricotta-Creme dünn bestreichen. Dabei ein wenig des oberen Randes frei lassen. Ich verwende zum bestreichen die Unterseite eines Teelöffels.
  9. Die Rucola Blätter jeweils von der linken und rechten unteren Seite der Bresaola Scheibe her belegen.
  10. Nun alles vorsichtig aufrollen und mit der Verschluss Seite nach unten auf eine Platte legen.
  11. So fortfahren bis alle Bresaola Scheiben aufgebraucht sind. Sollten euch beim Aufrollen einige Bresaola Scheiben reissen, könnt ihr zur Hilfe noch eine zweite Scheibe darüber wickeln.
  12. Die fertigen Bresaola Röllchen noch zusätzlich mit Zitronenöl und Rucola-Pesto beträufeln, ein wenig Parmesan darüber hobeln und den Zitronen Abrieb darüber streuen.
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Wo die Liebe den Tisch deckt,
schmeckt das Essen am besten. 

Tomaten-Paprika-Suppe

10 Aug 2017

Wann wird’s mal wieder richtig Sommer? Ein Sommer wie er früher einmal war… Keine Spur von Sommer, Sonne, Sonnenschein! Und das im August! So geht das natürlich überhaupt nicht! Und deshalb holen wir uns heute, mit der Tomaten-Paprika-Suppe, ganz schnell den Sommer zurück auf den Teller.

Pfui! Was ist das nur für ein Schmuddelwetter? Ihr habt ja vielleicht mitbekommen, dass ich in den letzten 16 Tagen in meiner Heimat auf Urlaub war. Ich hab die Zeit zu Hause mal wieder sehr genossen und mir sprichwörtlich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Wir hatten täglich um die 35-39 Grad und ich hatte mich gerade wieder so richtig an die sehr hohen Sommer-Temperaturen bei mir zu Hause gewöhnt. Zugegeben, 1-2 Grad weniger wären auch völlig in Ordnung für mich gewesen, aber das was mich hier in der Schweiz wettertechnisch erwartet hat, ist eine absolute Frechheit!! Mir ist kalt, ich bin genervt und ich kann mich an solche Temperaturen nach wie vor nicht so recht gewöhnen. Bei so einen früh herbstlichen Pfützenblues, kann eine aromatische Portion Tomaten-Paprika-Suppe also nicht schaden! Ich finde, die Farbe hebt allein schon die Stimmung, oder was meint ihr?

Tomaten-Paprika-Suppe 2

Bei uns zeigt das Thermometer gerade nicht mehr als kuschelige 14 Grad an. 14 Grad!!! Für jemanden wie mich, ein absoluter Horror! Ich merke, wie sich meine Stimmung immer mehr, zum Leitwesen des Gatten, den hiesigen Temperaturen anpasst und wünsche mir schleunigst den Sommer zurück. Also hab ich kurzerhand mein blitzblaues Töpfchen hervorgekramt, ein paar sonnengelbe Tomaten reingeworfen und mir mit der Tomaten-Paprika-Suppe ein schnabulöses, sommerliches Soulfood gezaubert, dass ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen solltet!

Tomaten-Paprika-Suppe 3

Die Tomaten-Paprika-Suppe ist wirklich schnell gemacht und ihr benötigt dafür lediglich eine Handvoll Zutaten. Wer möchte, kann seine Tomaten-Paprika-Suppe auch noch zusätzlich mit ein paar Chili Flocken oder scharfem Paprika Pulver verfeinern. Das überlass ich aber ganz euch. Das ursprünglich Rezept stammt in diesem Fall mal wieder von der lieben Steph aus dem KuLa, aber ich konnte es natürlich mal wieder nicht lassen und habe es hier und da ein klein wenig abgewandelt und noch zusätzlich mit ein wenig Serbischen Ajvar und Zitronenöl verfeinert. Ihr wisst ja, Rezepte sind immer nur eine grobe Vorgabe und dürfen ruhig auf den eigenen Geschmack angepasst werden.

Ich habe meine Tomaten-Paprika-Suppe übrigens ganz bewusst sehr dickflüssig gelassen. Ich liebe diese sämige, vollmundige und fast schon Mus ähnliche Konsistenz. Falls ihr eure Suppe jedoch lieber ein wenig dünnflüssiger wollt, dann könnt ihr nach Belieben noch ein wenig Wasser unterrühren. Und wisst ihr was (mal abgesehen vom Geschmack) das Beste an der Tomaten-Paprika-Suppe ist? Sie schmeckt auch kalt ganz hervorragend! Man weiß ja nie, ob sich der Sommer vielleicht nicht doch noch zurück meldet. Jetzt aber genug geredet! Lasst es euch schmecken! <3

Tomaten-Paprika-Suppe
Zutaten
Für die Suppe
  1. 1,5 kg Gelbe Tomaten
  2. 1 größere rote Spitzpaprika - bei mir ca. 300 g
  3. 1 Zwiebel
  4. 1 EL Serbischer Ajvar (nach Belieben)
  5. 2 Confierte Knoblauchzehen oder 1 frisch gehackte Knoblauchzehe
  6. 20 ml Gemüsebrühe
  7. Saft einer halben Zitrone
  8. Salz
  9. Pfeffer
  10. 2 TL milden Honig
  11. 1-2 EL Olivenöl
Für die Garnierung
  1. 1 kleine grüne Tomate
  2. 1 rote Frühlingszwiebel
  3. 1 Stückchen von den geschnittenen Sitzpaprika
  4. Zitronenöl oder Olivenöl
  5. Rosa Pfeffer
  6. Basilikum Blättchen
Zubereitung
  1. Die Zwiebel schälen und mit dem Messer in feine Würfel schneiden.
  2. Die Tomaten und die Paprika gründlich waschen und abtrocknen. Bei den Tomaten die Stielansätze wegschneiden und die Paprika von den Trennwänden und Kernen befreien. Alles in mundgerechte Stücke schneiden.
  3. Das Öl in einem Kochtopf erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten.
  4. Die Tomaten und Paprika Stücke in den Kochtopf geben und kurz mit dünsten. Mit der Gemüsebrühe ablöschen, den Zitronensaft hinzugeben und alles zugedeckt ca. 20 Minuten weich kochen.
  5. Für die Garnierung, ein Stückchen von der geschnittenen Spitzpaprika aus dem Topf fischen und in möglichst kleine Stücke schneiden. Alle weiteren Zutaten ebenfalls in kleine Stücke schneiden und bei Seite legen.
  6. Die restlichen Zutaten in den Topf geben und mit einem Stabmixer oder Püriergerät zur gewünschten Konsistenz pürieren und nach Belieben noch zusätzlich durch ein feines Sieb streichen. Ich habe diesen Teil ausgelassen, da wir die Suppe lieber dickflüssig mögen.
  7. Die fertige Suppe auf tiefen Suppentellern anrichten, mit der Garnierung bestreuen und noch zusätzlich mit ein wenig Zitronenöl beträufeln.
  8. TIPP: Die Suppe kann kalt und warm gegessen werden.
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Wo die Liebe den Tisch deckt,
schmeckt das Essen am besten. 

Zitronen Pizza

22 Jun 2017

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Ich hoffe, ihr mögt Pizza? Heute gibt es nämlich sommerlichen Italien-Genuss auf dem Teller und ich erzähle euch davon was diese amalfitanische Zitronen Pizza mit einer Koch Zeitschrift und meinem ausgeprägten Suchtverhältnis zu Zitronen zu tun hat. Neugierig geworden? Dann lest einfach weiter!

Zitronen Pizza 1

Gibt es eigentlich jemanden, der Pizza nicht mag? Also ich kenne zumindest niemanden. Egal ob nur ganz schlicht mit Tomatensauce – oder mit diversen anderen Zutaten belegt. Eine richtig gute Pizza geht eigentlich immer und ist bei groß und klein beliebt. Aber habt ihr eure Pizza auch schon mal mit Zitronen belegt?

Pizza mit Zitronen? Das passt doch gar nicht… werden sich jetzt wahrscheinlich einige von euch denken. Zugegeben, die Kombination aus cremiger Mascarpone, geräucherten Scarmoza, frischen Basilikum und Zitrone klingt anfangs durchaus eigenwillig und die wenigstens von euch werden sich jetzt vermutlich vorstellen können, wie lecker so eine Zitronen Pizza schmecken kann. Aber lasst euch von mir und meiner Zitronen Pizza eines besseren belehren und probiert diesen beliebten Pizza Klassiker von der Amalfi Küste in Italien unbedingt aus!

Zitronen Pizza 2

Ihr wisst ja mittlerweile wahrscheinlich alle von meiner innigen Liebe zu Zitrusfrüchten bzw. im speziellen zu Zitronen. Egal ob, Riesenzitrone, Bergamotte, Citrus Rosso, Credri, Etrog oder Amalfi. Ich liebe Zitronen!!! Aber Zitrone ist eben nicht gleich Zitrone und muss zwangsläufig nicht nur sauer schmecken und gelb sein. Jede Sorte unterscheidet sich nicht nur in ihrer Optik, sondern auch geschmacklich! Hier auf dem Blog findet ihr zwar bereits jede Menge zitronige Rezepte, aber es sind für meinen Geschmack noch lange nicht genug und ich würde euch am liebsten jeden Tag ein Zitronen Rezept ans Herz legen, um euch die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten meiner Lieblingsfrüchte näher zu bringen.

Umso mehr freut es mich, dass ich heute mit der Zitronen Pizza eines der Zitronen Rezepte vorstellen darf, welche ich kürzlich für die Juli Ausgabe der *Kochen und Küche kreieren und fotografieren durfte.

Zitronen Pizza 3

Ihr könnt euch wahrscheinlich gar nicht vorstellen, wie sehr ich aus dem Häuschen war und mich darüber gefreut habe, für die Kochen und Küche MEIN Thema aufgreifen zu dürfen. Okay, ich bin ein klitzekleines bisschen ausgeflippt! Aber nur ein bisschen :o) Um ehrlich zu sein, bin ich noch immer total aufgeregt und kann es kaum erwarten, mir auf der Rückfahrt aus unserem Italien Urlaub, die neue Ausgabe zu kaufen. Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig neugierig auf die Zitronen Pizza und die anderen Zitronen Rezepte machen? Sie schmeckt nämlich unfassbar lecker, ganz toll cremig und dennoch herrlich sommerlich und erfrischend!

Zitronen Pizza
Zutaten
Für den Pizza Teig
  1. 500 g Weizenmehl 00 oder 405
  2. 250 g Wasser
  3. 5 g Hefe
  4. 10 g Salz
  5. 2 EL gutes Olivenöl
Für den Belag
  1. 1/2 Amalfi Zitrone oder 1 kleine Bio Zitrone
  2. 200 g Creme Fraiche
  3. 100 g Mascarpone oder Ricotta
  4. ca. 200 g geriebenen Mozzarella
  5. ca. 100 g geräucherter Scamorza (kann auch weggelassen werden)
  6. Salz
  7. Pfeffer
  8. Basilikum Blätter (nach Belieben)
  9. Ruccola (nach Belieben)
  10. Olivenöl zum bestreichen
Zubereitung
  1. Die Hefe in das lauwarme Wasser geben und so lange miteinander vermischen, bis sie sichvollständig aufgelöst hat.
  2. Alle restlichen Zutaten zusammen in eine sehr große Schüssel geben und mit einem Kochlöffel so lange verrühren (nicht kneten!), bis kein trockenes Mehl mehr sichtbar ist.
  3. Wenn der Teig noch etwas klebrig ist, habt ihr alles richtig gemacht. Falls er noch zu fest sein sollte, dann gebt einfach noch 1-2 EL Wasser hinzu.
  4. Nun die Schüssel mit Frischhaltefolie bedecken und den Pizzateig 12-18 Stunden (noch besser 20 Stunden) bei Zimmertemperatur gehen lassen.
  5. Den fertig gegangenen Teig entweder weiterverarbeiten oder bis zu 5 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Der Teig wird auf diese Weise nur noch besser und entwickelt ein sehr feines und leicht säuerliches Aroma.
  6. Den Pizzateig auf eine zuvor bemehlten Arbeitsfläche geben, nochmal kurz durchkneten und ca. 4-5 gleich große Teiglinge daraus formen. Die Teigkugeln nochmal 10-15 Minuten gehen lassen.
  7. Die Kugeln auf die gewünschte Größe ausrollen und auf einem Backpapier platzieren.
  8. Die Creme Fraiche mit der Mascarpone gründlich verrühren und nach Belieben salzen und pfeffern und den Backofen mit dem Backblech auf 240 c vorheizen.
  9. Die Zitrone, sowie den Basilikum und den Ruccola gründlich waschen und abtrocknen. Die Zitrone und den Scarmoza dem Messer in hauchdünne Scheiben oder kleine Würfelchen schneiden.
  10. Den Backofen mit dem Backblech auf 240 c vorheizen (keine Umluft!)
  11. Nun den ausgerollten Pizzateig bis zum Rand mit der Mascarpone-Creme Fraiche Creme bestreichen, den geriebenen Mozzarella darüber streuen und mit dem Scamorza belegen.
  12. Das sehr heiße Backblech aus dem Ofen holen und die belegte Pizza mit Hilfe des Backpapiers darauf legen.
  13. Das Blech wieder in den Ofen geben und nach ca.5 Minuten das Backpapier darunter vorsichtig herausziehen, da es ansonsten verbrennen könnte.
  14. Die Pizza mit den Zitronenscheiben belegen, nach Belieben mit Olivenöl (Zitronenöl) benetzen und die Pizza für weitere 10-12 Minuten in den Ofen geben.
  15. Die fertig gebackene Pizza nach Belieben mit Basilikum und Ruccola garnieren und genießen.
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Wo die Liebe den Tisch deckt,
schmeckt das Essen am besten. 

Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit *Kochen und Küche entstanden. Die gekennzeichneten Links sind Kooperations Links.